Frühlingszeit ist Hühnerzeit

Hühnerhaltung: Im Frühling ist die beste Zeit, um sich Hühner zuzulegen

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Wer sich Hühner anschaffen möchte, findet im Frühling die besten Bedingungen dafür. Die Jahreszeit ist nicht nur optimal für die Tiere, sondern auch um Junghennen zu erwerben.

München – Eigene Hühner zu haben und morgens als Erstes in den Hühnerstall zu gehen, um sich frische Eier fürs Frühstück zu holen war schon immer Ihr Traum? Dann ist jetzt die perfekte Zeit dafür, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Denn der Frühling eignet sich besonders, um sich Hühner zuzulegen.

Hühnerhaltung: Im Frühling ist die beste Zeit, um sich Hühner zuzulegen

Der Frühling bringt viele Vorteile mit sich – auch für Hühner. Nicht nur das wachsende Gras tut den Tieren gut, sondern auch die längeren Tage. Während Gras eine wichtige Ergänzung zum üblichen Hühnerfutter ist, produzieren Hennen nach der Winterflaute auch wieder mehr Eier. Denn das Eierlegen wird bei Hühnern vor allem vom Licht gesteuert. Möglichkeiten im Winter die Eierproduktion im Hühnerstall zu steigern, gibt es aber auch. Aufgrund es Ukraine-Krieges könnten Eier zu Ostern dieses Jahr knapp werden.*

Der Frühling ist nicht nur für Hühner optimal, sondern auch um sich Junghühner anzuschaffen. (Symbolbild)

Hühnerhaltung: Junghennen können im Frühjahr erworben werden

Der Frühling ist eine ideale Jahreszeit für die Hühnerhaltung und auch um sich neue Hühner zu kaufen. Denn die meisten Züchter brüten ihre Küken im Dezember oder Januar aus. Die heranwachsenden Hühner erreichen etwa 16 bis 22 Wochen später ihre Legereife und sind damit zwischen Mitte März und Anfang Juni verfügbar. So können Sie also neue Junghühner im Frühjahr erwerben, die am Anfang ihrer Legetätigkeit sind. Wenn Sie die Hühner zu dieser Jahreszeit, ganz am Anfang ihrer Legephase, nach Hause holen, können Sie mindestens drei Jahre lang mit einer zuverlässigen Eierproduktion rechnen.

Träumen Sie allerdings davon, einem Huhn aus der Batterie-Haltung ein neues Zuhause zu geben, eignet sich der Sommer noch besser als der Frühling. Da die Hühner aus dieser Haltungsform nicht an das Leben im Freien gewöhnt sind, haben sie im warmen Sommer bessere Bedingungen sich an das Klima draußen zu anzupassen.

Hühnerhaltung: Im Frühjahr gegen Milben und Würmer vorbeugen

Der Frühling bringt auch lästige Plagegeister wie Milben bei Hühnern mit sich. Deswegen eignet sich der Frühlingsbeginn, um den Hühnerstall und den Auslaufbereich vor allem gegen die rote Vogelmilbe zu behandeln, bevor das wärmere Wetter die Milben-Anzahl nach oben schellen lässt. Der Frühjahrsputz im Hühnerstall sollte in jedem Fall gründlich sein, um die Gesundheit der Hühner zu gewährleisten.

Mit einem modernen Stall können Sie Milben sogar vorbeugen. Denn die traditionellen Holzställe werden von Milben geliebt, neue Ställe aus Kunststoff hingegen nicht. Hier können die Schädlinge nirgendwo nisten. Außerdem lassen sich die modernen Ställe einfach reinigen und desinfizieren. Neben der Milben-Vorbeugung ist es im Frühjahr auch Zeit für eine Wurmkur bei Hühnern.

Hühnerhaltung: Hühnerkompost im Garten kann sinnvoll eingesetzt werden

Die private Hühnerhaltung* ist längst nicht nur ein schönes Hobby und sichert die Eierversorgung, sondern tut auch sein gutes im Garten. Der Kompost, der aus dem Hühnerkot entstanden ist, kann im Gemüsegarten untergegraben werden und ist dort ein guter Dünger für Salat, Wurzelgemüse und Obst. Außerdem eignet sich Hühnerkot besonders für Johannisbeersträucher. *RUHR24 und Merkur.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Harald Lange/Imago