Auf der Flucht

Hund völlig durchnässt und allein im Sturm – Passantin mit Herz handelt sofort

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Ein kleiner, schwarzer Yorkshire-Terrier sitzt ganz alleine durchnässt und zitternd bei stürmischem Regen am Bremer Bahnhofsplatz. Eine Passantin mit Herz handelt sofort.

Bremen – Es ist schon dunkel, als eine Passantin einen kleinen, schwarzen Hund auf dem Bremer Bahnhofsplatz herumirren sieht. Der Kleine ist völlig durchnässt und zittert am ganzen Leib – von Herrchen oder Frauchen weit und breit keine Spur. Besorgt nimmt sie den Fundhund an sich und bringt ihn zur nächsten Polizeiwache am Bahnhof.

Hund völlig durchnässt und allein im Sturm – Passantin mit Herz handelt sofort

Beim Anblick des zitternden Vierbeiners werden selbst die harten Kerle der Bundespolizei weich. Sie nehmen den kleinen Rüden in ihre Obhut, rubbeln ihn erst mal trocken und versorgen ihn mit Futter und Streicheleinheiten. Aber wem gehört der Hund, ist er entlaufen oder wurde er ausgesetzt? Da der Kleine weder Marke und noch Chip trägt, bringen ihn die Retter erst mal in einer Tierklinik unter und veröffentlichen am nächsten Morgen einen Suchaufruf mit Foto im Internet. (Alleine auf großer Tour: Die junge Hündin Fluffy büxt aus und nimmt die Bahn)

Der kleine, verängstigte Ausreißer wird von der Bundespolizei erst mal mit Futter und Streicheleinheiten versorgt.

Hund völlig durchnässt und allein im Sturm – vor Einbrechern geflüchtet

Kaum war der Aufruf der Bundespolizei veröffentlicht, meldete sich eine Schaustellerin vom Bremer Freimarkt bei den Beamten. Sie berichtet, dass Unbekannte ihren Wohnwagen aufgebrochen hätten. Bei dem Einbruch* sei zwar nichts gestohlen worden, aber ihr vierjähriger Yorkshire-Terrier namens Barny war seitdem verschwunden. Sie hatte die ganze Nacht verzweifelt nach ihm gesucht, ohne Erfolg. Jetzt konnte sie ihren Liebling aus der Tierklinik abholen und wieder überglücklich in die Arme schließen. Zur Sicherheit will sie ihren Hund jetzt erst mal chippen lassen.

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Rubriklistenbild: © Bundespolizei Bremen