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Zieht ein Welpe ins Haus, ist seine Umwelt erst mal ungewohnt. (Symbolbild)

Ein Welpe zieht ein

Erstausstattung für den Hund: Box, Bett und Napf – das brauchen Besitzer

Zieht ein Welpe in den Haushalt ein, ist das eine aufregende Zeit für die ganze Familie. Alle Infos über den Erwerb der Erstausstattung für Hunde, vom Futternapf bis zum Spielzeug.

Augsburg – Die im Regierungsbezirk Schwaben liegende Stadt ist Umfragen zufolge eine der hundefreundlichsten Städte in Deutschland. Doch nicht nur dort zählen die Vierbeiner zu den beliebtesten Haustieren. Doch welche Utensilien gilt es als Erstausstattung zu erwerben, bevor ein Welpe ins Haus einzieht? Ein Überblick.

Erstausstattung für den Hund auf einen Blick

Schon bevor der Welpe ins Haus einzieht, sollte eine Grundausstattung für ihn bereitstehen, damit seine neue Umgebung nicht täglich neue Herausforderungen für ihn bereithält. Elementar wichtig sind folgende Accessoires:

  • Napf und Welpenfutter
  • Geschirr und Leine
  • Welpenbett und Hundespielzeug
  • Transportbox

Erstausstattung für den Hund: Napf

Hunde benötigen einen Futter- und einen Wassernapf. Es muss nicht zwingend ein kleiner Welpen-Napf sein. Wichtig jedoch ist, dass der Hund daraus ohne Einschränkungen und Gefahr fressen und trinken kann. Ein Podest für die Näpfe ist gegebenenfalls erst später notwendig, es sei denn, es handelt sich bei dem Welpen um eine sehr große Rasse.

Worauf es bei der Materialauswahl ankommt

Die Hundenäpfe sollten aus einem stabilen und leicht zu reinigenden Material sein. Empfehlenswert sind etwa Keramik- oder Edelstahlnäpfe. Diese Werkstoffe sind besonders hygienisch und stabil. Kunststoffschüsseln sind deutlich günstiger in der Anschaffung. Fällt die Wahl der Hundebesitzer auf Plastik, sollte darauf geachtet werden, dass die Näpfe keine Weichmacher oder sonstige, giftige Stoffe enthalten.

Erstausstattung für den Hund: Geschirr und Leine

Regelmäßige kurze Spaziergänge mit einem Welpen dienen nicht nur dem allgemeinen Haustraining, sondern sind essentiell für die Sozialisierungsphase der kleinen Fellnase. Hierbei ist der Kauf eines geeigneten Geschirrs beziehungsweise einer Leine unumgänglich.

Besser Geschirr als Halsband

Aufgrund der gleichmäßigeren Druckverteilung wird ein Geschirr anstatt eines Halsbandes empfohlen. Es muss fest genug sitzen, darf jedoch keinesfalls einengen. Praktisch sind verstellbare Gurte, die auf die Größe des Hundes angepasst werden können. Leuchtende Reflektoren dienen der Sicherheit des Hundes. Genähte Geschirre sind besser, geklammerte können eine Verletzungsquelle darstellen.

Zwei Leinen für zwei unterschiedliche Trainings

Nützlich ist der Erwerb sowohl einer kurzen als auch einer lange Leine. Mit der kurzen Leine kann die allgemeine Leinenführigkeit trainiert werden. Die lange Leine dient zum Training des Abrufs auf Distanz. Eine qualitativ hochwertige Leine aus Nylon ist für den noch geringen Zug eines Welpen ausreichend.

Erstausstattung für den Hund: Welpenbett und Hundespielzeug

Ein jeder Hund benötigt einen Korb oder ein Bett, der bzw. das für ihn als Rückzugs- und Schlafplatz dient. Es bietet sich ein abwaschbarer Korb aus beißfestem Material wie Kunststoff an. Ein weiches Kissen und eine Decke sollten nicht fehlen. Aus hygienischen Gründen sollte das ganze Kissen oder zumindest dessen Bezug, gewaschen werden können.

Lieber wenig, aber sinnvolles und qualitativ hochwertiges Spielzeug

Wie jedes Baby kann auch ein Welpe mit zu viel Spielzeug überlastet sein. Deshalb ist es sinnvoll, wenig aber qualitativ hochwertiges Spielzeug zu kaufen, das frei von gesundheitlich bedenklichen Stoffen ist. Für die Entwicklung der Zähne ist ein Kau-Spielzeug empfehlenswert. Spielzeug, das rollt oder raschelt, dienen dem Entdecken. Hundespielzeuge, die mit Leckerlis gefüllt werden können, sind empfehlenswerte Intelligenztrainer.

Erstausstattung für den Hund: Transportbox

Welpen benötigen eine Box, in der sie etwa im Auto sicher transportiert werden können. Die Transportbox sollte sehr robust sein. Am besten werden Hunde zu Hause langsam an die Box gewöhnt, denn hier ist die mögliche Angstschwelle oft geringer. Eine Transportbox mit abnehmbarem Deckel wird von Hundetrainern empfohlen.

Sicherheit und Komfort für den Hund

Eine rutschfeste Decke ist wichtig, damit sich der Hund bei starker Bremsung nicht verletzen kann. Die Box muss über ausreichend gute Belüftung verfügen. Hochgeschlossene Wände geben dem Hund ein sicheres Gefühl. Eine Box aus Metall ist für große Rassen die sicherste Lösung. Taschen aus Nylon sind für kleine Rassen geeignet. Sie sind leicht und viele können bei Nichtgebrauch einfach zusammengefaltet werden. Die geeignete Größe sollte in jedem Fall mit einem Fachmann aus dem Tierfachgeschäft ermittelt werden.