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Feuerwehr rettet Hund mit Rauchvergiftung – er muss beatmet werden

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Von: Ines Alms

Die Feuerwehr rettet einem Hund nach einem Wohnungsbrand das Leben: Da er eine Rauchvergiftung erlitten hat, muss er mit Sauerstoff beatmet werden.

Sankt Augustin – Als die Feuerwehr anrückt, kann sie den Küchenbrand im Stadtteil Menden schnell löschen. Während sich die Bewohner der Wohnung selbst retten konnten, befreit die Feuerwehr einen kleinen Hund aus der verrauchten Wohnung. Dieser hatte jedoch schon so viele Rauchgase eingeatmet, dass er eine Rauchvergiftung erlitten hat. Aber was dem Menschen hilft, hilft oft auch Vierbeinern: Nachdem die Rettungswache des Malteser Hilfsdienstes Sankt Augustin den Hund 20 Minuten mit Sauerstoff beatmet hat, war er wieder wohlauf. Auch hier war die Feuerwehr also wieder einmal mit einer tollen Rettungsaktion Freund und Helfer für Vierbeiner.

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Nach Wohnungsbrand: Feuerwehr rettet Hundeleben

In einer Wohnung in Sankt Augustin machte mitten in der Nacht ein Bewohner einen brandgefährlichen Löschversuch: Beim Kochen begann der Pfanneninhalt auf dem Herd zu brennen. Der Bewohner versuchte, das Feuer mit Wasser zu löschen. Dies führte zu einem Küchenbrand und zu einer sogenannten Rauchgasdurchzündung, bei der sich durch die Hitzeeinwirkung plötzlich Gase entflammen.

Ein Mitarbeiterin der Rettungswache der Malteser Sankt Augustin versorgt einen Hund über eine Sauerstoffmaske mit Luft.
Die Rettungswache der Malteser Sankt Augustin versorgt einen Hund mit Sauerstoff. © Feuerwehr Sankt Augustin

Als die Feuerwehr eintraf, rettete sie mehrere Anwohner des Mehrfamilienhauses, zwei Bewohner konnten die Brandwohnung selbst verlassen. Mehrere Menschen hatten Rauchgase eingeatmet, sodass der Rettungsdienst sie behandeln musste. Dabei hat die Feuerwehr auch den hilflosen Hund in der Wohnung gefunden und der Rettungsdienst hat ihn mit einer guten Portion Sauerstoff vor Schlimmerem bewahrt. Auch wenn es normalerweise heißt, dass ein Hund als bester Freund des Menschen gilt, war es hier einmal andersherum.

Aber nicht immer sind Hunde die Opfer von Flammen, nicht immer haben sie Angst vor dieser Gefahr. Manchmal gehen sie auch für ihr Herrchen durchs Feuer, wie es ein Koala-Spürhund bei Buschbränden in Australien bewiesen hat.

Das Fett brennt? Worauf Sie dann achten müssen

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass Brände von Fett niemals mit Wasser gelöscht werden sollen. Aus einem Liter Wasser entstehen plötzlich 1600 Liter Wasserdampf. Das brennende Fett wird durch diese sogenannte Fettexplosion in der Küche verteilt und setzt Möbel und andere Gegenstände in Brand. Hier rät die Feuerwehr, durch Aufsetzen des Deckels auf die Pfanne dem Brand den Sauerstoff zu entziehen. Ideal ist auch die Nutzung einer Löschdecke oder eines CO2-Feuerlöschers. Unternehmen Sie einen eigenen Löschversuch jedoch nur, wenn Sie sich dabei nicht in Gefahr begeben. Alarmieren Sie sofort über den Notruf 112 die Feuerwehr.

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