Schwere Last

Sieben Kilo verfilztes Fell – Retter staunen welches Tier darunter steckt

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Als das Verterinäramt ein völlig verfilztes Tier einfängt, wissen sie nicht, worum es sich eigentlich handelt – bis es von sieben Kilo Fell befreit wird.

Clinton (South Carolina) – Als die Mitarbeiter vom Clinton Animal Hospital das verfilzte Fellknäuel in Empfang nehmen, sind sie geschockt. Das Veterinäramt hat sie zwar telefonisch alarmiert, dass sie einen vermeintlichen Vierbeiner eingefangen haben, der Hilfe benötigt. Doch aus der Nähe entpuppt sich der jämmerliche Zustand des Tieres als weitaus schlimmer als gedacht.

Sieben Kilo verfilztes Fell – Retter staunen welches Tier darunter steckt

Sofort machen sich Betty Burns und ihre freiwilligen Helfer von Heart of LCAC an die Arbeit, um dem Tier zu helfen. „Wenn wir ihn nicht hecheln gehört hätten, wären wir nicht in der Lage gewesen zu sagen, an welchem Ende sich sein Kopf befand“, so Burns gegenüber „The Dodo“. „Man konnte weder seine Augen, noch seine Nase oder seinen Mund sehen.“ Um das Tier von seinem Fellgefängnis befreien zu können, wird er von einem Team aus Tierärzten und Pflegern sediert und dann Schicht für Schicht rasiert. (Vom Züchter betrogen – Siberian Husky entpuppt sich als Fake)

Unter den sieben Kilo Fellmassen versteckt sich ein Tier, dennoch ist erstmal nicht klar welches.

Sieben Kilo verfilztes Fell – darunter ist ein niedlicher Hund

In vier Stunden schert das Team dem armen Tier fast sieben Kilo Haare ab. Als sie mit der Arbeit fertig sind, können sie sehen, was sich unter den Fellmassen versteckt hat: ein niedlicher Cocker-Spaniel-Mix mit langem Körper und kurzen Beinen. Sein Alter schätzen sie auf neun Jahre und sie glauben außerdem, dass der Hund mindestens ein Jahr in eine Kiste eingesperrt war, damit sein Fell so einen furchtbaren Zustand erreichen konnte. Sie taufen den freundlichen Rüden auf den Namen „Pat the Mat“. (Hund fast verhungert: Bei Umzug auf Dachboden zurückgelassen)

Sieben Kilo verfilztes Fell – Pat genießt sein neues Leben

Nach seinem befreienden Haarschnitt ist der kleine Rüde Pat sofort sichtlich glücklich, fängt an herumzulaufen und zu spielen. Obwohl er vermutlich Schreckliches erlebt hat, ist er ein überaus freundlicher und lieber Hund. „Er ist so ein süßer Kerl“, freut sich Betty Burns. „Er kommt gut zurecht und ist der Liebling der Klinik, das ist sicher.“ Inzwischen ist er von Tierschützern adoptiert worden und genießt sein neues Leben bei seiner Pflegefamilie in vollen Zügen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © facebook (Heart of LCAC)