Zu jung zum Sterben

Familie will junge Bulldogge einschläfern lassen – dabei ist sie trächtig

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Die kleine Roxy benötigt eine Operation. Doch ihren Besitzern ist diese zu teuer. Sie wollen sie einschläfern lassen. Tierärzte greifen ein und retten das junge Leben.

England – Die französische Bulldogge Roxy ist eine kleine Schönheit, ziemlich aufgeweckt und erst ein Jahr alt. Doch Roxy hat schon jetzt in den Augen ihrer Besitzer einen gravierenden Fehler. Aufgrund eines Prolaps (ob es sich dabei um einen Bandscheiben- oder Gebärmuttervorfall handelt, lässt sich nicht sagen) benötigt sie eine Operation. So ein Aufenthalt in einer Tierklinik kann jeden Hundehalter im Laufe der Zeit treffen und die meisten planen dementsprechend vor. Doch die Besitzer von Roxy sehen dies anders – sie wollen oder können sich die kostspielige Operation nicht leisten und schlagen den Tierärzten deswegen etwas Unglaubliches vor.

Roxy soll eingeschläfert werden. Für die Tierärzte der Klinik kommt dies jedoch überhaupt nicht Frage. Schon gar nicht in diesem Alter und auch nicht wegen eines erfolgversprechenden Eingriffs. Mit dem Einverständnis der Besitzer wenden sie sich an die Tierschutzorganisation „Hull Animal Welfare Trust“. Diese nimmt Roxy kurzerhand bei sich auf – sie wollen sich um die Kosten der Operation kümmern und bitten daraufhin auf ihrer Facebook-Seite um Spenden.

Die junge Roxy wurde von einer englischen Tierschutz-Organisation gerettet.

Familie will junge Bulldogge einschläfern lassen – dabei ist sie trächtig

Bei weiteren Untersuchungen kommt auch noch heraus, dass die Kleine trächtig ist. Um sie selbst und die Welpen nicht zu gefährden, sollen sie per Kaiserschnitt auf die Welt kommen. Also stehen Roxy nun zwei anstrengende Operationen bevor. Doch sie hat Glück im Unglück: Schon nach wenigen Tagen postet die Tierschutzorganisation ein Update auf ihrer Facebook-Seite und berichtet, dass alle Kosten für den Einsatz gedeckt sind.

Familie will junge Bulldogge einschläfern lassen – doch sie wird zum Glück gerettet

Die Freude darüber ist riesig und die Tierschutzorganisation* „Hull Animal Welfare Trust“ bedankt sich herzlich bei den zahlreichen Spendern. „Ohne eure laufende Unterstützung könnten wir nicht weiter machen, was wir tun. Danke, danke, danke“. Zum Glück ist Roxy erst mal in guten Händen, und nachdem sie sich vollständig erholt hat, wird sie sicherlich auch ein besseres und schönes neues Zuhause finden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Facebook/ (Hull Animal Welfare Trust)