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Hündin ist eifersüchtig – sie will den gleichen Verband wie ihr Bruder

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Von: Sina Lück

Als ihr Bruder sich verletzt und mehr Aufmerksamkeit bekommt, will Hündin Mabel auch einen Verband – obwohl sie gar nicht krank ist.

Lewiston (USA) – Eifersucht ist eine Emotion, die Hunde ebenso wie Menschen fühlen können. Das weiß auch Besitzerin Carrie Bartsh aus dem US-Bundesstaat Idaho, die sich einen zweiten Hund anschafft. Peinlich genau achtet sie darauf, dass sie beiden Vierbeinern möglichst gleich viel Aufmerksamkeit schenkt. Doch als Goldendoodle-Welpe Milo krank wird, benötigt er mehr Pflege und einen Verband für seine Verletzung. Das geht Hündin Mabel allerdings zu weit.

Eine Golden Retriever-Hündin blickt mit großen Augen in die Kamera.
Möchte mindestens so viel Aufmerksamkeit wie ihr kleiner Bruder: Golden Retriever-Hündin Mabel. © Facebook (Carrie Bartsh)

Hündin ist eifersüchtig – sie will den gleichen Verband wie ihr Bruder

Normalerweise hat Golden Retriever-Hündin Mabel ihren kleinen Bruder Milo wirklich gern. Daher sind ausgiebige Kuscheleinheiten mit dem Goldendoodle-Welpen für US-Amerikanerin Carrie Bartsh kein seltener Anblick. Über die geglückte Zusammenführung der beiden Hunde ist die Besitzerin froh. Trotzdem weiß sie: „Sie werden beide super neidisch, wenn der andere zu viel Aufmerksamkeit bekommt. Ich versuche, alles gleichmäßig und fair mit ihnen zu halten. Wenn ich also Milos Augenbrauen stutze, achte ich darauf, dass ich auch Mabels Augenbrauen stutze“, erzählt Carrie gegenüber dem Tiermagazin „The Dodo“.

Ein Goldendoodle-Welpe und eine Golden Retriever-Hündin liegen mit einem Verband am Hinterbein auf einem Teppich.
Obwohl sie gar nicht krank ist, bekommt Golden Retriever-Hündin Mabel (unten) nun auch jeden Tag einen Verband. © Facebook (Carrie Bartsh)

Hündin ist eifersüchtig – jetzt bekommt sie jeden Abend eine eigene Bandage

Wie eifersüchtig Mabel sein kann, wenn sie mal nicht an erster Stelle steht, ahnt Carrie allerdings nicht. Beim Gassi gehen zieht sich Welpe Milo eine Verletzung an der Pfote zu, die Frauchen aufwendig versorgen muss. „Als ich Milo rief, um den Verband zu wechseln, und Mabel die ganzen Utensilien sah, kam sie sofort angelaufen und ließ sich direkt vor mir auf die Seite plumpsen, bereit, um verarztet zu werden“, berichtet die Hundehalterin* amüsiert von dem Einfallsreichtum ihres Golden Retrievers. Kurzerhand wickelt sie auch Mabel eine Bandage um das gesunde Bein. „Dann gab ich ihr Küsse auf den Kopf und sagte ihr, sie sei fertig. Sie schien sehr zufrieden zu sein, stand auf und ging ihres Weges.“

Obwohl es Milo schon wieder viel besser geht, ist der gemeinsame Verbandswechsel für Carrie Bartsh zu einem festen Ritual am Abend geworden. Die beiden Fellnasen scheinen die fürsorgliche Behandlung und die Aufmerksamkeit durch ihre Frauchen zu genießen – und das ist doch die Hauptsache für ein glückliches Hundeleben! *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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