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Hund hört nicht auf zu bellen: Vierbeiner „Alternative bieten“ hilft

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Von: Anna Katharina Küsters

In manchen Fällen ist es wichtig, dass Hunde laut bellen. Doch passiert das ständig, stört es. Dann müssen Halterinnen und Halter wissen, was das Tier sagen will. 

Leipzig – Hunde sind in vielen Fällen der beste Freund des Menschen. Unter anderem auch, weil er versucht, in allen Lebenslagen seinen Besitzer oder seine Besitzerin zu beschützen. Doch erziehen Haustierhalter und -halterinnen ihre Vierbeiner nicht ordentlich, führt das schnell zu einer Geduldsprobe. Denn der Hund kann nicht instinktiv unterscheiden, was eine Bedrohung ist und was nicht und schlägt schnell Alarm. Das geschieht meist in Form von lautem Bellen. Wer das Verhalten abtrainieren möchte oder bereits Probleme mit Nachbarn bekommen hat, beginnt am besten umgehend damit.

Hund bellt ständig: Verhalten in den Griff kriegen

Im Grunde ist das Bellen des Hundes für ihn ein wichtiges Mittel, sich mitzuteilen. Je nach Situation verdeutlicht der Hund damit seine Spiellust, seinen Beschützerinstinkt oder Ungeduld. Das Tier schafft es mit seinem Kläffen also in den meisten Fällen, für Aufmerksamkeit zu sorgen und seine eigenen Bedürfnisse in den Mittelpunkt zu stellen. Doch nicht immer ist das im Sinne des Menschen, denn den stört das laute Bellen ziemlich schnell, ähnlich wie beginnende Futteraggressionen bei Hunden.

Hunde waren nicht immer bellfreudige Tiere, ihre Vorfahren beispielsweise bellten fast nie bei der Jagd. Für Wölfe ist so ein lautes Verhalten sehr kontraproduktiv, denn durch ein lautes Auftreten verscheuchen sie ihre Beute sofort. Sobald Menschen jedoch die ersten Hunde zähmten und sie züchteten, gewann das Bellen eine immer wichtigere Bedeutung. Für den Menschen galt ein Hund, der schnell anschlägt, als Vorteil. Er verscheuchte Einbrecher und Füchse, die sich beispielsweise über die Hühner hermachen wollten. So konzentrierten sich Menschen laut dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) vor allem auf die Züchtung von bellfreudigen Hunden. Heutzutage führt das besonders in Stadtwohnungen schnell zu Problemen.

Ein Siberian Husky bellt. (Symbolbild)
Bellenden Hunden sollten Besitzerinnen und Besitzer keine Aufmerksamkeit schenken. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Hund bellt ständig: Diese Erziehungstricks helfen

Um einem Hund lautes Kläffen beim Eintreffen des Besuchs oder im Spiel abzutrainieren, braucht es Geduld. Schon im Welpenalter kann bei der Erziehung des Hundes eine Menge schief gehen, wie Hundeexperte Martin Rütter verkündet. Er gibt ein einfaches Beispiel: Nehmen Haustierfans jedes Mal ihren kleinen Welpen mit an die Haustür, wenn es klingelt und bekommen die Welpen dann die ungeteilte Aufmerksamkeit des Besuchs, denkt der Hund schnell, der Besuch käme nur für ihn. Aufgeregtes Bellen beim nächsten Türklingeln ist vorprogrammiert, weil der Hund sich so auf seinen Besuch freut.

Ein Szenario, das auf Dauer sowohl die Besitzerinnen und Besitzer als auch den Besuch und die Nachbarn stört. Um das Kläffen wieder abzugewöhnen, helfen folgende Tricks:

Hundefans müssen jedoch nicht sofort verzagen, wenn der Hund zu Beginn trotzdem weiter bellt. Laut dem MDR dauert es zwischen sieben- und zehntausend Wiederholungen, bis das Tier in bestimmten Situationen nicht mehr bellt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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