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Hund frisst Gras: Darum müssen Sie sich keine Sorgen machen

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Hunde fressen von Zeit zu Zeit gerne mal Gras. Meist müssen sie sich kurz darauf übergeben. Nur in seltenen Fällen ist dann ein Besuch beim Tierarzt nötig.

München – Sobald die Sonne wieder rauskommt, sind Spaziergänge mit dem Hund noch viel schöner als sowieso schon. Wenn der Vierbeiner dann noch gut erzogen ist und frei laufen kann, ist das für Hund und Mensch noch ein Grund mehr, sich zu freuen. Die Kontrolle, die Hundebesitzer dann einbüßen, nutzen die Tiere öfter schon mal, um eine Runde Gras zu fressen. Kurz darauf würgen sie dann und spucken die Grashalme wieder aus. Das kann mehrere Ursachen haben.

Hund frisst Gras: Darum müssen Sie sich keine Sorgen machen

Hunde tollen bei einem Spaziergang gerne umher und rennen schon mal weit voraus oder trödeln etwas rum. Das ist kein Problem, wenn Hundefans ihre Lieblinge noch im Auge behalten. Seine Freiheit nutzt der Hund gerne auch mal, um sich Grashalme genauer anzusehen. Schnell hat er ein paar Grashalme vom Wegesrand abgebissen und knabbert sie genüsslich auf. Das macht er zum größten Teil tatsächlich einfach, weil es ihm schmeckt. Beobachten Hundebesitzer jedoch, dass ihr Hund regelmäßig und in großen Mengen Gras frisst, sollten sie aufmerksam werden. Denn neben dem Geschmack gibt es auch noch andere Ursachen für das viele Grasfressen.

Fressen Hunde Gras, kann das an Stress liegen. (Symbolbild)

So fressen Hunde auch Gras bei folgenden Problemen:

  • Stress
  • Langeweile
  • Durst
  • Magen-Darm-Probleme
  • Nährstoffmangel

Fressen Hunde zu viel Gras, müssen sie sich nicht selten danach übergeben. Der durch das Gras ausgelöste Brechreiz hilft den Tieren also unter anderem auch dabei, den Magen zu reinigen. Haben die Vierbeiner etwas Falsches gegessen oder Magenbeschwerden, lösen sie mit dem Grasfressen den Brechreiz aus und helfen sich damit sozusagen selbst. Kritisch wird es, wenn das Ganze öfter als ein Mal hintereinander passiert. Dann sollten Tierfans ihre Lieblinge zum Tierarzt bringen.

Hund frisst Gras: Stress, Durst und Langeweile

Beim Kauen bauen Hunde Stress ab. Ist das Tier also in einer unentspannten Lage und frisst dann Gras, versucht es sich damit zu beruhigen. Hinzu kommen die Zuckerverbindungen in den Grashalmen, die den Blutzuckerspiegel der Hunde nach oben treibt. Auch das führt zu mehr Wohlbefinden bei den Tieren.

Neben Stress ist aber auch Durst ein Auslöser fürs Grasfressen. In den Grashalmen ist Wasser enthalten. Hat der Hund Durst, ist es eine Möglichkeit, Flüssigkeit aufzunehmen. Daneben ist auch Unterforderung oder Langeweile ein Aspekt. Ist der Hund in seinem Alltag nicht genügend ausgelastet, greift er gerne zum Grashalm, um sich abzulenken. Hundefans müssen sich dann mehr mit dem Tier auseinandersetzten und etwa mit Spielen und Training mehr fordern. Wichtig ist, dass Hundebesitzer den Hund erst mal nicht davon abhalten, Gras zu fressen. Das Tier hat immer einen Grund dafür, ihre Besitzer müssen nur die Ursache herausfinden und dann, wenn nötig, den Tierarzt aufsuchen.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago