1. Landtiere.de
  2. Hunde

Hund jagt Gänse – und bringt sich damit selbst in Gefahr

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nina Marie Jarosch

Ein Shih Tzu jagt Gänse auf das Eis hinaus, bis er selbst auf der Mitte des gefrorenen Flusses steckenbleibt und in großer Gefahr schwebt.

Plainville (New York) – Derzeit hat der Winter den Osten der USA fest im Griff. Weite Teile sind schneebedeckt und die eisigen Temperaturen lassen die meisten Gewässer gefrieren – manche aber nur teilweise. Genau das ist einem Hund jetzt fast zum Verhängnis geworden, der eine Schar Gänse auf das Eis des Seneca Rivers hinaus jagt und dann plötzlich selbst weit draußen steckenbleibt.

Hund jagt Gänse – und bringt sich damit selbst in Gefahr

Wie die Feuerwehr von Plainville in einem Facebook-Post mitteilt, erhält sie am Montag den Anruf eines verzweifelten Hundebesitzers. Sein neugieriger Vierbeiner hat sich von ihm losgerissen, um einer Schar Gänse mitten auf dem teilweise zugefrorenen Seneca River in Lysander hinterherzujagen. Unglücklicherweise bleibt der Shih Tzu dann in 30 Meter Entfernung vom Ufer stecken, als sich laut Feuerwehr wohl seine Leine, die er hinter sich herzieht, im Eis verfängt.

Ein Shih Tzu steht auf schwimmenden Eisschollen mitten in einem gefrorenen Fluss.
Ein Hund jagt Gänse und bleibt dabei in der Mitte eines gefrorenen Flusses im Eis stecken. © Facebook (Plainville (NY) Fire Department)

Hund jagt Gänse – Feuerwehr geht für seine Rettung aufs Eis

Die örtlichen Sheriffs und Feuerwehrleute machen sich sofort auf den Weg, um dem auf dem Eis gestrandeten Vierbeiner zur Hilfe zu eilen. Nach ihrem Eintreffen setzt das Rettungsteam des Plainville Fire Department eine spezielle Ausrüstung ein, um den Hund aus seiner misslichen Lage zu retten. Feuerwehrleute in Eisrettungsanzügen kriechen Meter um Meter auf das brüchige Eis hinaus, bis sie das Tier erreichen. Sie befreien die Leine des Hundes und führen ihn langsam zurück an Land.

Hund jagt Gänse – nicht nur Besitzer dankbar für Rettung

Nicht nur der Besitzer des Shih Tzu ist dankbar für die geglückte Rettung seines frechen Lieblings. In den Kommentaren des Facebook Beitrags danken viele Leute der Feuerwehr dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben, einem Tier in Not zu helfen*.

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant