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Lautsprache bei Hunden: Brummt das Tier, fühlt es sich wohl

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Von: Anna Katharina Küsters

Mit Geräuschen drücken Hunde oftmals ihr Befinden aus. Brummt der Hund von Zeit zu Zeit, kann es ein gutes Zeichen sein.

Ob es einem Hund gut oder schlecht geht, wenn er brummt, hängt ganz von der Situation ab. Grundsätzlich müssen sich Besitzerinnen und Besitzer aber erst mal keine Sorgen machen. Denn in der Regel ist das tiefe Brummen eines Hundes Zeichen für Entspannung und Freude. Kritisch wird es allerdings, wenn der Hund dauerhaft brummt oder sich dabei hinlegt.

Lautsprache bei Hunden: Brummen ist meistens etwas Gutes

Ein Mädchen hält einen Hund im Arm.
Fühlt sich Ihr Hund wohl, ist Brummen ein gutes Zeichen. (Symbolbild) © Rebecca Nelson/Imago

Könnten Hunde sprechen, wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Zumindest wäre dann immer sofort klar, wie sich das Tier gerade fühlt. Doch der Hund hat auch ohne menschliche Sprache Wege gefunden, mit uns zu kommunizieren. Winseln, kläffen oder knurren lassen sich in der Regel leicht deuten. Selten kommt es hier zwischen Tier und Mensch zu Missverständnissen. Doch Hunde geben auch Geräusche von sich, die nicht aufs erste Hören verständlich sind. Brummen ist ein Beispiel. Wer das Brummen des Hundes richtig interpretieren möchte, muss sich dazu auch seine Körpersprache anschauen.

Lautsprache bei Hunden: So geht es dem Hund, wenn er brummt

Ein brummender Hund bedeutet in den meisten Fällen, dass der Hund sehr zufrieden ist. Streicheln und kuscheln Sie das Tier etwa und brummt es dabei, ist das ein gutes Zeichen. Der Hund fühlt sich wohl und ist froh darüber, in Ihrer Nähe zu sein. Aufmerksam sollten Sie beim Brummen werden, wenn Ihr Hund sich dazu folgendermaßen verhält:

Legt Ihr Hund sich hin, wendet sich dabei ab und brummt, kann das ein Zeichen für Schmerzen sein. Wenn er zudem weniger isst, sich seltener bewegt und keine Lust mehr an Spielen hat, sollten Sie einen Arzt oder eine Ärztin mit dem Hund aufsuchen. Dann lässt sich die Ursache für die Schmerzen schneller feststellen und Sie können dem Hund helfen.

Brummt der Hund bei jedem Atemzug, ist ebenfalls Vorsicht angesagt. Denn dann kann es sein, dass er an einer Bronchitis oder anderen Atemwegserkrankung leidet. Starkes Hecheln ist ebenfalls ein Warnzeichen, das etwas nicht stimmt. Zögern Sie nicht und suchen Sie schnellstmöglich einen Arzt oder eine Ärztin auf.

Wenn der Hund vor Ihnen steht und sie anbrummt, kann das die Vorstufe von Knurren sein. Hat der Hund etwa die Ohren angelegt und den Schwanz eingeklemmt, dann ist es eindeutig ein leichtes Knurren. Wedelt er allerdings mit dem Schwanz und wirkt auch sonst aufgeschlossen, kann das Brummen auch eine Aufforderung zum Spielen und das Einfordern von Aufmerksamkeit sein.

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