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Mag Ihr Hund Sie am liebsten? Drei Zeichen, an denen Sie es erkennen

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Von: Anne Hund

Oft konzentrieren sich die Vierbeiner auf mehrere Bezugspersonen. Wen er dabei besonders mag, wird er Ihnen durch sein Verhalten signalisieren.

Wer in der Familie beschäftigt sich am meisten mit dem Vierbeiner? Bei dieser Frage gibt es oft eine klare Antwort. In der Regel ist es dann auch so, dass genau jene Person die Bezugsperson Nummer eins für den Hund ist. Insofern können Sie nur alles richtig machen, wenn Sie dem Hund viel Zeit schenken, ausgiebig mit ihm spazieren gehen, ihn viel streicheln und mit ihm spielen.

Was aber, wenn es zwei oder mehrere Bezugspersonen in der Familie gibt? Wen mag er besonders gerne? Der Hund macht es Ihnen leicht und wird es Ihnen auf seine Art zeigen. Ob Sie sein Lieblingsmensch sind, erkennen Sie an einigen typischen Verhaltensweisen.

Mag Ihr Hund Sie am liebsten? Typische Verhaltensweisen

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Hunde lassen sich nicht von jedem Menschen gleich gerne kraulen. © Westend61/Imago

1. Der Hund begrüßt Sie überschwänglich

Kaum geht die Tür auf, rennt Ihr Hund stürmisch auf Sie zu, um Sie zu begrüßen. Er sucht Kontakt mit Ihnen, indem er Sie anschaut und mit der Schnauze nah sein will, Ihnen zum Beispiel die Hände ableckt, um Ihre Beine herumwuselt, mit dem Schwanz wedelt und vor Freude fiept oder bellt. Eine solche Begeisterungsfähigkeit und Zuneigung zeigt er längst nicht bei jedem Menschen, wie Hundebesitzer immer wieder beobachten können.

2. Der Hund reagiert vor allem auf Sie

Vor allem Welpen sind besonders verspielt, aber zum Teil auch ältere Hunde. Und diesen Spieldrang sollten Sie fördern. Sie werden dafür mit viel Zuneigung Ihres Hundes belohnt. Reagiert er sofort, wenn Sie ihm signalisieren, dass Sie mit ihm spielen wollen und zum Beispiel zum Wurfstöckchen greifen? An seiner Begeisterungsfähigkeit werden Sie schnell merken, ob er sie in der Rolle des Spielpartners besonders schätzt oder eher einem anderen Menschen zuwendet, der ihm in diesem Punkt mehr zusagt. Diese Person muss nicht automatisch der Hundehalter sein. Hört und reagiert der Hund am stärksten auf Sie, wenn Sie ihn rufen? Auch bei diesem Punkt merken Sie schnell, wie vertraut der Hund Ihnen selbst ist, oder eben nicht.

3. Der Hund sucht Ihre Nähe

Nicht jeder Hund will ständig gestreichelt werden. Aber wenn, dann besonders gern von seinem Lieblingsmenschen. Denn ihm vertraut er, ihm gegenüber kann er sich entspannen und bei dieser Person fühlt er sich wohl. Gerade bei Welpen ist das Streicheln und Kuscheln wichtig, damit man eine Bindung zu dem Tier aufbauen und Vertrautheit schaffen kann. Ist Ihnen das gelungen, wird es Ihr Hund bis ins hohe Alter schätzen. Sind Sie mal nicht da, kann es auch ein Zeichen sein, dass Ihr Hund insbesondere mit dem Kuscheltier spielt, das Sie ihm geschenkt haben. Oder er legt die Schnauze auf Ihren Lieblingspulli, den er daheim bei Ihnen findet, weil die Kleidung nach Ihnen riecht. Gehen Sie aus der Tür heraus, wird der Hund seinem Lieblingsmenschen nachgehen wollen – auch, wenn noch andere Familienmitglieder daheim sind, und sich zum Beispiel im Flur vor die Tür legen, bis „Frauchen“ oder „Herrchen“ wieder da sind.

Bindung zwischen Hund und Mensch klar erkennbar

Ein Hund zeigt mit typischen Verhaltensweisen wie diesen also, dass es sich einem Menschen besonders verbunden fühlt. Hunde-Coach Gaby Friedl von der „Martin Rütter Dogs“-Hundeschule Wiener Neustadt/Oberwart erklärte es in einem auf martinruetter.com veröffentlichten Interview mit ihren Worten zum Beispiel treffend so: „Der Hund, der seinem Menschen vertraut, sich in jeder Situation an ihm orientiert, mit Freude zu ihm kommt, wenn er ruft und dessen Nähe sucht, jederzeit bereit ist, für seinen Menschen etwas zu tun, mit ihm zusammenzuarbeiten, z. B. den Ball zu holen oder Tricks zu zeigen, zeigt dem Menschen seine Zuneigung. Hier ist die Bindung zwischen Mensch und Hund klar erkennbar.“

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