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Rettungsversuch durch Polizei kommt zu spät: Rottweiler stirbt in überhitztem Auto

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Von: Tanja Kipke

Eine 22-Jährige lässt den Hund ihres Vaters bei 30 Grad im Auto zurück. Die heruntergelassenen Fenster reichen nicht aus, der Rottweiler stirbt.

Ein Hund wurde in Unterfranken in einem Auto zurückgelassen und ist in der sommerlichen Hitze von bis zu 30 Grad gestorben. Wie die Polizei am Samstag berichtete, entdeckte eine Passantin am Freitag das noch lebende Tier in dem geparkten Fahrzeug in Dittelbrunn (Landkreis Schweinfurt). Als die Beamten eintrafen und die Scheibe einschlugen, war der Rottweiler aber tot, berichtet Merkur.de.

Hund stirbt bei 30 Grad im Auto: Vater lässt Vierbeiner bei Tochter

Wie es weiter hieß, reichten die heruntergelassenen Fenster bei Temperaturen von 30 Grad nicht aus. Der Besitzer hatte das Tier während seines Urlaubs in die Obhut seiner 22-jährigen Tochter gegeben. Diese habe das Auto in einer Wohnanlage geparkt. Wo die 22-Jährige zu dem Zeitpunkt war, konnte die Polizei nicht sagen.

Es ist leider kein Einzelfall. Erst in der vergangenen Woche wurde ein Dackel in Olching 40 Minuten bei praller Sonne im Auto allein gelassen, Polizisten konnten den Vierbeiner retten. Die Besitzer müssen mit einer Anzeige von der Tierschutzorganisation PETA rechnen. In Nürnberg kam es Ende Juni zu einem ähnlichen Fall.

Polizei warnt immer wieder vor solchen Vorfällen

Die Polizei Mittelfranken warnte bereits mehrmals auf Facebook davor, seinen Vierbeiner im Auto zurückzulassen. Bei sonnigem Wetter und sommerlichen Temperaturen heizt sich das Innere von Fahrzeugen, besonders wenn diese in der Sonne stehen, drastisch auf – in wenigen Minuten seien bereits 60 Grad möglich. Das sei „eine Todesfalle für Menschen und Tiere, die sich darin aufhalten!“, so die Polizei. Auch leicht geöffnete Fensterscheiben würden hier nicht ausreichen.

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