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Hunde erziehen: Tipps & Tricks für den richtigen Umgang

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Hunde beim Training (Symbolbild)
Hunde beim Training (Symbolbild) © IMAGO

Hunde erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit. Damit das Zusammenleben funktioniert, muss der Hund einiges lernen. So klappt es mit der Hundeerziehung.

Düsseldorf – Rund 10,7 Millionen Hunde lebten 2020 in Deutschland, so der Industrieverband Heimtierbedarf. Damit Hund und Mensch gut zusammenleben können, braucht der Hund eine Grunderziehung.

Hunde-Erziehung: Tipps

Der Hundeerziehung kommt eine große Bedeutung bei. Allein in Deutschland gibt es weit über 2.000 Hundeschulen, in denen der Vierbeiner das kleine Einmaleins im Zusammenleben mit Menschen lernt. Im Mittelpunkt steht die Kommunikation zwischen Hund und Halter. Außerdem bekommt der Hundehalter Tipps, wie er dem Hund neue Kommandos beibringt und den Alltag konfliktfrei meistert. Dazu gehört auch die Sozialisation mit Artgenossen.

In manchen Bundesländern, wie zum Beispiel Niedersachsen, ist ein Sachkundenachweis oder „Hundeführerschein“ Pflicht. Andere Länder verlangen einen solchen Nachweis nur für als gefährlich eingestufte Rassen oder ab einer bestimmten Größe.

Die meisten Hundeschulen in Deutschland arbeiten mit modernen, wissenschaftlich belegten Lehrmethoden und lehnen Starkzwangmethoden ab. Ein Teil dieser mit positiver Bestärkung arbeitenden Hundetrainer und Hundetrainerinnen hat sich im BHV, dem Bundesverband für Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. zusammengeschlossen.

Hunde-Erziehung: So wird der Welpe stubenrein

Ein Welpe kann noch nicht selbstständig über längere Zeit die Blase kontrollieren. Als Richtwert gilt für einen zwei Monate alten Hund zwei Stunden, ein drei Monate alter Junghund kann drei Stunden einhalten. Über diese Intervalle hinaus sollte der Hund zum Lösen ins Freie gebracht werden, wenn er

Eine feste Lösestelle erleichtert das Erlernen der Stubenreinheit. Hat der Welpe alles richtig gemacht, sollte eine Belohnung erfolgen. Ein Bestrafen des Hundes, wenn Kot oder Urin in der Wohnung abgesetzt wurde, ist hingegen kontraproduktiv.

Hunde-Erziehung: Kommandos lernen

Hunde lernen durch Verknüpfung. Das bedeutet, sie verbinden Erlebnisse und Ereignisse mit Sinneseindrücken wie Riechen, Hören, Sehen oder Spüren. Auch wenn diese Verknüpfung sehr schnell geschieht, sind Hunde schlecht im Generalisieren. Sie müssen also lernen, dass ein Kommando, ein bestimmtes Sicht- und Hörsignal immer gleich bleibt, auch wenn die Umgebung oder die Begleitumstände sich verändern. Dazu braucht es in der Regel mehrere Tausend Wiederholungen an verschiedenen Plätzen und mit unterschiedlichen Reizen.

Das sind die wichtigsten Kommandos:

Hunde-Erziehung: Bellen abgewöhnen

Das Bellen liegt in der Natur des Hundes. So wird zum Beispiel einem Eindringling das eigene Territorium verwehrt. Zum Teil ist das Bellen daher erwünscht, zum Beispiel auf der Jagd oder bei der Suche von vermissten Personen. Übermäßiges Bellen kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel Unsicherheit beziehungsweise Angst oder Langeweile.

Bellt der Hund beim Klingeln an der Haustür oder der Begegnung mit Artgenossen, kann dieses Problem mit dem richtigen Training beseitigt werden.

Hunde-Erziehung: Alleine lassen trainieren

Hunde sind Rudeltiere und bleiben nicht gerne alleine. Deshalb muss das trainiert werden. Die Einheiten sollten dabei am Anfang sehr kurz sein und allmählich gesteigert werden. Die besten Tipps:

Die Erziehung des Hundes ist wichtig, um das Zusammenleben von Mensch und Tier so angenehm wie möglich zu gestalten. Hilfestellung erhalten Hundehalter von Hundeschulen.

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