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Wie fühlen Hunde? Diese App soll Aufschluss geben

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Mit der neuen App „WAU“ lernen Hundebesitzer nicht nur ihr Tier besser kennen. Mit ihrer Anwendung unterstützen sie auch die Wissenschaft und das Tierwohl.

Münster – Alle Tiere haben Gefühle. Das wissen auch Hundebesitzer ganz genau. Aber wer hat sich nicht schon mindestens einmal gewünscht, dass der geliebte Vierbeiner doch bloß sagen könnte, wie es ihm geht. Leider ist das unmöglich. Aber wie gut, dass dort, wo die Natur ihre Grenzen setzt, die Forschung ein wenig nachhelfen kann.

Wie fühlen Hunde? Diese App soll Aufschluss geben

Um mehr über die Gefühlswelt von Hunden zu erfahren, suchen Forscher der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster nach Indikatoren, die einen Rückschluss auf ihre Emotionen und ihre Persönlichkeit erlauben. Hundebesitzer können die Forschung unterstützen. Möglich macht dies ein Citizen-Science-Projekt, durch das Bürger aktiv in den Forschungsprozess einbezogen werden.

Forscher ergründen, was die Lieblingsseite des Hundes über seine Gefühle verrät. (Symbolbild)

Wie fühlen Hunde? Forscher untersuchen Emotionen

Mit der App* „WAU“ können Hundebesitzer die Forschung, die das Wohlergehen der Tiere im Fokus hat, unterstützen. Die App ist kostenlos im App- und Playstore erhältlich und wurde von Studierenden des Fachbereichs Design der Fachhochschule Münster entwickelt. Mit der Nutzung von „WAU“ tragen Hundebesitzer aber nicht nur zur Forschung bei. Durch genaue Beobachtung des Hundes lernen sie außerdem eine Menge über die Persönlichkeit des eigenen Vierbeiners.

Schwerpunktmäßig untersuchen die Forscher in dem Projekt, Seitenpräferenzen bei verschiedenen Aktivitäten und wie sie mit Emotionen und der Persönlichkeit von Hunden zusammenhängen. So werden Hundebesitzer in der App zum Beispiel gefragt, welches Bein der Hund hebt. Erste Hinweise, die auf einen Zusammenhang zwischen lateralisiertem Verhalten und Emotionen schließen lassen, gebe es bereits. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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