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Hunde-Gesundheit: Diese Lebensmittel und Pflanzen sind giftig für Hunde

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Knoblauch und Zwiebeln sind giftig für Hunde.
Knoblauch und Zwiebeln sind giftig für Hunde. (Symbolbild) © CSP_IvonneWierink/Imago

Die Anfälligkeit von Hunden für Lebensmittelvergiftungen ist hoch. Die Tiere dürfen nicht alles fressen und sind anfällig für Vergiftungen.

Ismaning – Laut Experten der Tierklinik müssen Hundebesitzer bei bestimmten Lebensmitteln aufpassen, denn sie sind für ihren Hund giftig. Schon kleine Mengen bereiten große Schwierigkeit und machen den Hund krank.

Hundegesundheit: Welche Lebensmittel dürfen Hunde nicht zu sich nehmen?

Die Meinungen bei dieser Frage gehen stark auseinander. Manche Hunde sind kaum anfällig für Lebensmittelunverträglichkeiten, während andere von Beginn an nur ausgewähltes Futter zu sich nehmen dürfen. Doch es gibt Lebensmittel, die kein Hund zu sich nehmen darf. Zwar vertragen manche Hunde die Aufnahme giftiger Nahrungsmittel besser, aber die potenzielle Gefahr für die Hundegesundheit besteht dennoch.

Hunde verweigern giftige Lebensmittel nicht, deshalb sind manche Halter geneigt, diese zu verfüttern. Ein Hund kann jedoch nicht unterscheiden, ob gut-riechendes Essen für ihn giftig ist oder nicht. Folgende Lebensmittel dürfen Vierbeiner nicht verzehren:

Die Unverträglichkeit für Hunde liegt an den enthaltenen Stoffen der Lebensmittel und dem Einfluss, den die Nahrungsmittel auf den Körper haben. So dürfen Hunde wegen des hohen Quecksilbergehalts keinen Thunfisch verzehren. Das Fruchtfleisch von Avocado enthält den für Hunde giftigen Stoff Persin und führt zu Herzmuskelstörungen.

Hundegesundheit: Was sind die Anzeichen einer Vergiftung?

Lebensmittelvergiftungen bei Hunden äußern sich unterschiedlich. Die häufigsten Anzeichen sind Erbrechen und starker Durchfall. Allerdings geben diese Symptome Hundebesitzern oft keinen Grund zu handeln, denn die Tiere haben häufiger Probleme mit Magen und Darm. Hundehalter müssen daher auf weitere Begleiterscheinungen achten, darunter zunehmende Appetitlosigkeit, schlechte Koordination des Hundes oder Schwächeerscheinungen.

In Extremfällen zeigt sich eine Vergiftung durch Krampfanfälle. Dann ist schnelles Handeln gefragt: Der Gang zum Tierarzt ist unverzichtbar. Wie stark die Symptome sind, hängt auch von der Art der Vergiftung ab. So reagieren Hunde auf Avocado nicht zwingend mit Vergiftungserscheinungen, während der Konsum von Schokolade starke Beschwerden beim Hund hervorruft.

Hunde fressen, was ihnen vor die Nase kommt. Deshalb sollten Besitzer darauf achten, dass keine giftigen Lebensmittel am Boden liegen. Doch nicht nur Lebensmittel sind häufige Gründe für eine Vergiftung, sondern auch Pflanzen. Hunde laufen in der Wiese und fressen alles Mögliche – schauen Halter nur kurz nicht hin, hat der Hund etwas im Mund und frisst es. Die Hundegesundheit ist durch den Verzehr giftiger Pflanzen genauso gefährdet wie durch die Aufnahme giftiger Lebensmittel.

Hundegesundheit: Prävention und Behandlung bei Vergiftung

Hunde bewegen sich draußen frei und spielen womöglich im Garten. Sie dauerhaft zu beobachten, ist daher kaum möglich. Besitzer sollten dennoch einen Blick darauf haben, was der Hund frisst. Übrigens: Gras stellt keine Gefahr für die Hundegesundheit dar. Die Vierbeiner fressen es, um ihren Magen zu reinigen.

Um den Hund an der Aufnahme giftiger Lebensmittel oder gar Giftköder zu hindern, sollte er von bedenklichen Stellen ferngehalten werden.

Kompost und Müll sind für Hunde unter Umständen giftig, vor allem, wenn die Tiere verdorbene Lebensmittel verzehren. In der Nähe von Müllplätzen sollten Besitzer ihre Hunde an die Leine nehmen und im Idealfall von solchen Arealen fernhalten.

Schafft es der Hund dennoch, etwas Giftiges aufzunehmen, und zeigt die klassischen Vergiftungsanzeichen, muss der Besitzer zum Tierarzt. Dort wird der Hund untersucht und die Behandlung durch eine Magenspülung, Einlauf eines Bindungsmittels oder Infusionen eingeleitet. Bei schwerwiegenden Verläufen muss eine Notoperation mit anschließender Behandlung durch Medikamente durchgeführt werden.

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