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Gemeinsames Spielen stärkt die Bindung zwischen Hund und Mensch. (Symbolbild)

Stärken die Beziehung

Hunde-Spiele: So beschäftigen Sie Ihren Vierbeiner draußen und drinnen

Hunde-Spiele beschäftigen Mensch und Tier gleichermaßen. Die Aktionen mit verschiedensten Utensilien draußen oder im Haus machen Spaß und stärken die Beziehung zwischen Hundehalter und Haustier.

Wien – Eine Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien hat ergeben, dass interaktive Hunde-Spiele dem Vierbeiner positive Erlebnisse bescheren können. Voraussetzung dafür ist, dass Herrchen und Frauchen dem Tier die neuen Utensilien geduldig erklären und die Beschäftigungs-Ideen langsam einführen. Das beugt negativen Erfahrungen und Stress vor. Diese vielseitigen Spielideen ergänzen damit Klassiker wie Wurf- und Versteckspiele optimal.

Hunde-Spiele: Diesen Nutzen haben sie

Spielen ist für Hunde ein wichtiges Mittel, um Aggressionen abzubauen und Sozialkontakte zu pflegen. In ihrem Rudel nutzen sie diese Beschäftigung außerdem zur Kontaktaufnahme und Kommunikation mit anderen Rudelmitgliedern.

Bei Haustieren bezieht das Hunderudel auch die Menschen mit ein. Das Herrchen ist hierbei ein vollwertiges Mitglied und wird durch regelmäßige Hunde-Spiele zum verlässlichen Partner. Des Weiteren stärken regelmäßige Spielstunden nachweislich die Bindung zwischen Besitzer und Hund. Die Spielphasen setzen in Zwei- und Vierbeinern Glückshormone frei und sorgen dadurch für Harmonie und Wohlbefinden.

Hunde-Spiele: Diese Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es

Hunde bevorzugen je nach Rasse andere Spielmöglichkeiten. Das hat vor allem mit dem jeweiligen Verwendungszweck zu tun, für den sie gezüchtet wurden. Jagdhunde wie Dackel oder Terrier lieben es, Dinge aufzustöbern. Apportierhunde wie Labrador und Retriever gehen ganz in Ballwurf-Spielen auf. Dagegen brauchen die selbstständigen Hütehunde knifflige geistige Aufgaben und viel Bewegung, um fit zu bleiben.

Viele Hunde haben darüber hinaus auch individuelle Neigungen, was die Art und Weise des Spiels betrifft. Hier hilft es, einfach unterschiedliche Hunde-Spiele auszuprobieren.

Hunde-Spiele für draußen

Am einfachsten lassen sich Hunde-Spiele draußen mit den täglichen Spaziergängen kombinieren. Bewährt haben sich dabei zum Beispiel Spielzeuge zum Werfen wie Hunde-Frisbeescheiben, Tauenden oder Bälle. Diese Spielsachen können Besitzer den Vierbeiner apportieren, tragen oder suchen lassen. So ist die tägliche Gassirunde stets ein aufregendes Ereignis für den Hund.

Andere beliebte Hunde-Aktivitäten sind Zerrspiele. Bei diesem Tauziehen um das Spielzeug werden spielerisch die Kräfte gemessen. Am Schluss sollte der Hund gewinnen, das macht gute Laune und bleibt ihm positiv im Gedächtnis.

Wenn der Vierbeiner Wasser mag, sorgen an heißen Tagen Wasserspielzeuge wie Kaubälle, Enten und andere schwimmfähige Dinge für eine willkommene Abkühlung in Bach oder See. Im Garten macht vielen Hunden ein Rasensprenger großen Spaß.

Hunde-Spiele für drinnen

Im Haus ist zum Toben wenig Platz. Drinnen können Hundefans stattdessen mit Obedience-Übungen gelernte Kommandos festigen. Hat der Hund sich bei „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ wacker geschlagen, gibt es Streicheleinheiten oder ein Leckerli als Belohnung.

Sehr gut kommen auch Suchspiele an. Der Hund soll ein verstecktes Leckerli oder Spielzeug aufspüren. Am besten gelingt dieses Hunde-Spiel, wenn der Schwierigkeitsgrad langsam ansteigt. War die Belohnung zuerst noch ganz einfach unter einem Kissen versteckt, ist sie es in späteren Runden auf dem Sofa, hinter der Tür oder unter einer Schüssel.

Hunde-Spiele: Interaktive Utensilien

Interaktive Hunde-Spiele erfreuen sich ebenfalls wachsender Beliebtheit. Bei diesen Utensilien handelt es sich um Spielzeuge, die Geschick und Intelligenz des Tieres gleichermaßen fordern. Beispielsweise müssen bei einigen Produkten bestimmte Mechanismen betätigt werden, um an eine Futterbelohnung zu kommen.

Wer nicht extra Spiele kaufen möchte, kann sie ganz einfach selbst machen. Ein Muffinblech eignet sich hervorragend für ein einfaches Suchspiel. In einige der Schälchen kommen kleine Snacks. Darüber legt Herrchen oder Frauchen dann kleine Spielzeuge. Diese muss ihr vierbeiniger Freund anschließend herausheben, um die Leckerlis freizulegen. Hat der Hund das Spielprinzip verstanden, wird die Herausforderung etwas erhöht, indem nur noch wenige Schalen Futter enthalten.