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Was braucht Ihr Hund im neuen Jahr? Tipps einer Hundetrainerin

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Von: Anne Hund

Bei der Frage der Hundeerziehung geht es oft darum, was Herrchen oder Frauchen wollen. Umgekehrt sollten Sie sich öfter fragen, was das Tier eigentlich von Ihnen will.

Ins neue Jahr starten viele mit guten Vorsätzen. Auch, wer einen Hund besitzt oder sich um einen Vierbeiner kümmert, sollte den Elan fürs neue Jahr nutzen, um sich ein paar Dinge in der Hundeerziehung bewusst zu machen. Stellen Sie sich doch einfach mal die Frage, was Ihr Hund besonders braucht? In einem Online-Beitrag für das BR-Magazin „Wir in Bayern“ nennt Hundetrainerin Anja Petrick wichtige Tipps und Hilfestellung, was das Verständnis gegenüber dem Hund betrifft. Hier ein paar Beispiele.

1. Was braucht Ihr Hund im neuen Jahr? Zeit zum Schnüffeln beim Spazierengehen

Hunde haben einen ausgeprägten Geruchssinn. Das intensive Schnüffeln und Erkunden beim Spazierengehen ist ihnen ein Grundbedürfnis. Und dafür sollten Sie dem Vierbeiner die nötige Zeit geben. „Viele Menschen denken, Sie müssten beim Gassigehen immer eine gewisse Strecke absolvieren. Sie gehen zügig und weisen Ihren Hund immer wieder an, mit weiterzugehen und nicht so lange zum Schnüffeln stehenzubleiben“, heißt es in dem Beitrag auf BR.de mit der Hundetrainerin. Manche Hunde würden sich dadurch sogar angewöhnen, selbst „permanent schnell unterwegs“ zu sein. „Andere Hundehalter spielen permanent Ball, werfen ein Stöckchen nach dem anderen und hoffen so, ihren Hund richtig auszupowern. Meist ist genau das Gegenteil der Fall und der Hund powert sich eher hoch als aus.“

Die Expertin rät laut dem Betrag stattdessen, den Hund „nach Herzenslust“ schnüffeln zu lassen. „Warten Sie immer auf ihn oder bleiben Sie bei ihm stehen und gehen nicht weiter, bis er fertig geschnüffelt hat und weitergehen möchte“, so einer der Tipps. Es geht also nicht ums schnelle Tempo, im Gegenteil. Die meisten Hunde seien nach so einem „langweiligen“ Spaziergang „deutlich ruhiger, entspannter und zufriedener“, als wenn sie dreißig Minuten um den Block gejagt worden seien.

Hund trinkt aus Hand von Frau
Was benötigt Ihr Hund? Wenn Sie besonders achtsam sind, können Sie den Vierbeiner einfacher verstehen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

2. Was braucht Ihr Hund im neuen Jahr? Die passenden Streicheleinheiten

„Nehmen Sie sich den Januar über einfach mal die Zeit und beobachten Sie Ihren Hund genau“, so ein weiterer wertvoller Hinweis. „Welches Verhalten, welche Körpersprache zeigt er wann? Geht es ihm besser, wenn Sie ihm nicht über den Kopf tätscheln, sondern stattdessen von der Seite streicheln?“

Dazu sollte man wissen, dass das Streicheln – genauso wie der Loben – besonders wichtig ist, um eine Bindung zu dem Tier aufzubauen. Vor allem Welpen brauchen besonders viele Streicheleinheiten, und auch ältere Hunde legen einem manchmal sogar den Kopf auf den Schoß, damit man sie hinter den Ohren krault. In anderen Situationen will der Hund aber lieber nicht gestreichelt werden. Dreht er zum Beispiel den Kopf weg, wenn Sie sich ihm mit der Hand nähern, will er in dem Moment wohl lieber seine Ruhe haben. Und das sollten Sie genauso respektieren.

3. Was braucht Ihr Hund im neuen Jahr? Verständnis für seine Verhaltensweisen zeigen

Welche Bedürfnisse hat der Hund noch, und wie können wir seine Signale richtig deuten? All solche Fragen dürfen sich Hundefans ruhig gerne öfter stellen. Das neue Jahr könnte eine gute Gelegenheit sein, auch die eigenen Verhaltensweisen in der Kommunikation mit dem Hund zu hinterfragen. „Meistens verlangen wir von unseren Hunden, dass sie lernen, uns zu verstehen und das zu tun, was wir von ihnen wollen. Dabei wäre es so wichtig, dass auch wir lernen, unsere Hunde besser zu verstehen!“, so ein weiterer wichtiger Hinweis laut dem BR-Beitrag mit Hundetrainerin Anja Petrick.

Wissen Sie zum Beispiel, warum Ihr Hund in welcher Situation gähnt? Das muss nicht unbedingt ein Zeichen von Müdigkeit sein – manchmal wollen die Vierbeiner mit der Geste beschwichtigen, wenn sie merken, dass Herrchen oder Frauchen gestresst sind. Dann sollten Sie versuchen, die Situation zu entspannen, damit der gähnende Hund sich beruhigen kann. Leckt der Hund einer vertrauten Person die Hände ab, ist das oft ein Zeichen von Zuneigung. Manchmal will der Hund damit aber auch auf sich aufmerksam machen und spielen. Je mehr Sie über den eigenen Hund wissen, desto eher können Sie seine Körpersprache deuten.

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Friert Ihr Hund im Winter? Achten Sie auf sein Wohlbefinden

Vorneweg steht für das Wohlbefinden des Hundes natürlich seine Gesundheit. Achten Sie im Winter darauf, dass der Hund nicht zu frieren beginnt. Denn auch Hunde können sich eine Erkältung in Form von Schnupfen oder Husten zuziehen. Gehen Sie bei Symptomen schnell mit ihm zum Tierarzt.

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