Endlich wieder vereint

Husky im Ukraine-Krieg von Familie getrennt – Video zeigt rührendes Wiedersehen

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Ein Husky wird von seiner Familie getrennt, Soldaten finden die Hündin halbtot in einem Auto. Das Video zeigt den emotionalen Moment, als sie ihr Herrchen wieder sieht.

Butscha (Ukraine) – Nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew, liegt der kleine Ort Butscha. Russische Truppen hatten ihn eingenommen – es fanden heftige und äußerst schreckliche Kämpfe statt. Nach einem Monat der Belagerung haben ukrainische Streitkräfte den Ort nun zurückerobert.

Dabei entdecken die Soldaten eine Hündin, die halbtot in einem verlassenen Auto liegt. Sie wollen den Husky nicht aufgeben und kämpfen um ihr Leben. Gleichzeitig versuchen sie, die Besitzer ausfindig zu machen. „Dank unserer Freunde haben wir ihr Herrchen gefunden“, sagt ein Soldat auf YouTube. Und dieser kleine Hund rettet sogar Leben, indem er russische Landminen aufspürt.*

Husky-Hündin „Nessy“ rennt sofort los, als sie ihr Herrchen erblickt.

Husky im Ukraine-Krieg von Familie getrennt – Video zeigt rührendes Wiedersehen

Nachdem sie „Nessys“ Familie ausfindig gemacht haben, teilt das „Kastus-Kalinouskiv“-Bataillon, eine Gruppe belarussischer Soldaten, die sich freiwillig in der Ukraine gemeldet haben, das emotionale Video auf den unterschiedlichsten Social-Media-Plattformen. „Solange manche Leute, Menschen wie Tiere behandeln, kämpfen wir nicht nur für das Leben der Menschen, sondern für das aller Tiere.“ Ein Mann trägt sogar seinen Schäferhund 17 Kilometer bis zur polnischen Grenze.

Husky im Ukraine-Krieg von Familie getrennt – Hund heult vor lauter Freude

Das Video zeigt den emotionalen Moment, wie die Husky-Hündin auf ihren Besitzer zurennt. Dabei heult sie laut jaulend auf und winselt vor lauter Glück. Aufgeregt springt „Nessy“ an ihrem Besitzer hoch, es ist sofort klar, wie sehr sich die beiden vermisst haben. „Etwas Positives in diesen schwierigen Zeiten“, ergänzen die Soldaten auf Facebook. Und dieser Mann versorgt seine Tiere nach wie vor in der Ukraine, weil er sie nicht im Stich lassen möchte. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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