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Mann rettet Hunde – und beherbergt mehr als 600 Vierbeiner

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Als der gelernte Koch Michael J. Baines einem streunenden Hund begegnet, krempelt er sein Leben komplett um und tauscht Küche gegen Tierheim.

Vor zwanzig Jahren wagte Michael J. Baines einen großen Schritt. Der Koch zog von Schweden nach Thailand, um dort in Chonburi in einem Restaurant als Küchenchef zu arbeiten. Doch die nächste große Kehrtwende in Michaels Leben sollte nicht lange auf sich warten. Als ein streunender und verstümmelter Hund jeden Abend auf der Suche nach Futter den Diensteingang besucht, verändert das sein Leben drastisch.

Mann rettet Hunde – und beherbergt mehr als 600 Vierbeiner

Als der gelernte Koch Michael J. Baines einem streunenden Hund begegnet, krempelt er sein Leben komplett um und tauscht Küche gegen Tierheim.
Dank Michael J. Baine gibt es in Chonburi das Tierheim „The Man That Rescues Dogs“. © Facebook (Michael J. Baines)

Michael beginnt den streunenden Hund zu füttern und schon bald kommt ihm die Idee, die sein bisheriges Leben auf den Kopf stellen wird. Denn entgegengesetzt der ursprünglichen Idee, ein Restaurant in Thailand zu betreiben, startet er ein ganz anderes Projekt.

Er beginnt mit dem Bau eines großen Tierheims, das den Namen „The Man That Rescues Dogs“ trägt. Die integrierte Rettungstation beherbergt mittlerweile rund 600 Schützlinge, heißt es auf der Homepage. Unterstützung bekommt Michael von 30 Mitarbeitern und freiwilligen Helfern aus der örtlichen Gemeinschaft.

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Mann rettet Hunde – großes Engagement mit großer Bedeutung

Vor drei Jahren eröffnete das Tierheim eine Tierklinik, in der Hunde kostenlos kastriert und geimpft werden. All dies wird ausschließlich von engagierten Menschen gesponsert. Weil streunende Hunde in Thailand ein großes Problem sind, kommt ihrer Arbeit und dem Engagement eine große Bedeutung zu. Allein in Bangkok leben Zehntausende von Tieren auf der Straße. Und es gibt nur wenige Stellen, die sich aktiv um das Einfangen und Kastrieren der Tiere kümmern, berichtet das Portal „TierWelt“. Hinzu kommt die unverantwortliche Haltung der Einheimischen, die für Michael am schwierigsten zu bewältigen ist.

Sein Entschluss, nichts unversucht zu lassen, um die Situation für die Tiere zu verbessern, steht aber fest. Er selbst hat bereits dreizehn Hunde aus dem Tierheim mit zu sich nach Hause genommen und scherzt: „Ein Vierzehnter wäre aber nun wirklich Wahnsinn.“ Wer Spenden möchte oder Interesse hat, einen Hund zu adoptieren, kann sich auf der Homepage der Organisation informieren.

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