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Drei Kilo zu viel im Gepäck wegen blindem Passagier – das steckt dahinter

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Von: Sina Lück

Ihre Reise nach Las Vegas wird ein Pärchen aus den USA wohl nie vergessen. Was sich in ihrem Koffer versteckt, ist eine riesige Überraschung.

Texas (USA) – Zahlen oder auspacken: Vor dieser Entscheidung stehen die US-Amerikaner Kristi und Jared Owens, als sie ihren Kurzurlaub von Texas nach Las Vegas antreten möchten und die Gepäckwaage drei Kilo Übergewicht anzeigt. Als sie am Schalter der Gepäckannahme den Koffer öffnen, blicken sie überrascht in die Augen eines geliebten Familienmitglieds.

Drei Kilo zu viel im Gepäck wegen blindem Passagier – das steckt dahinter

Zu Beginn ihrer Reise scheint alles ganz normal. Das Pärchen macht sich auf den Weg zum International Airport in Texas, um von dort nach Las Vegas zu fliegen. Wie vor jeder Reise möchten sie ihr Gepäck zunächst am Schalter abgeben. Doch Cathy Cook, Angestellte der Fluggesellschaft Southwest Airlines, schüttelt mit dem Kopf: Der Koffer ist zu schwer. Als sich die Owens entscheiden, ein paar ihrer Gepäckstücke herauszunehmen, statt eine Gebühr zu bezahlen, stauen sie nicht schlecht.

Beim Öffnen des Koffers entdecken Kristi und Jared Owens ihren Hund Icky in einem von Jareds Cowboystiefeln. „Ich wünschte, es hätte ein Bild von unseren Gesichtern gegeben, als wir den Koffer öffneten“, berichtet Jared von dem überraschenden Fund gegenüber der „Washington Post“. „Es war einfach surreal“, bestätigt Kristi, die sich in dem Moment fragte, ob das alles wirklich passiert. Doch wie konnte das Paar ihre knapp drei Kilogramm schwere Chi­hu­a­hua-Hündin nichtsahnend im Koffer mit zum Flughafen transportieren?

Ein Chi­hu­a­hua sitzt in einem Cowboystiefel in einem Koffer.
Cathy Cook, Mitarbeiterin von Southwest Airlines, und Chi­hu­a­hua-Hündin Icky © Facebook (Jared Owens)

Drei Kilo zu viel im Gepäck – Chi­hu­a­hua Icky kriecht unbemerkt in Cowboystiefel

Bereits am Abend vor der Reise begann Kristi zu packen. Jared legte seine Sachen erst am Morgen des Fluges hinein. „Das Letzte, was ich eingepackt habe, waren diese Stiefel“, erinnert sich der US-Amerikaner. Die Owens vermuten: Ihre Hündin hat sich danach heimlich in den Cowboystiefel geschlichen, bevor sie den Koffer geschlossen haben. „Icky liebt es, zu buddeln. Sie hat die Angewohnheit, sich unter Decken und in unserer Wäsche zu verkriechen.“ Auch auf dem Weg zum Flughafen habe ihre „kleine alte Dame“ keinen Ton von sich gegeben. (Hund geht für Frauchen durchs Feuer – warum er jetzt eine Medaille erhält)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Nach der überraschenden Entdeckung im Koffer mussten Kristi und Jared Owens eine schnelle Lösung finden, um ihre Hündin in Sicherheit zu bringen und ihre Reise doch noch fortsetzen zu können. „Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft waren großartig. Sie haben alles getan, damit wir unser Gepäck durchchecken lassen konnten“, ist Jared froh. In der Zwischenzeit informierten die Owens Jareds Onkel, der ihren Hund kurze Zeit später vom Flughafen* abholte und sie nach Hause zu Kristis Mutter brachte. Ende gut, alles gut! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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