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Schlittenhund als Lebensretter: Er wärmt seinen Besitzer 13 Stunden – im Schnee

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Von: Sandra Barbara Furtner

Beim Abstieg rutscht ein Bergsteiger mit seinem Hund aus – beide fallen in eine Schlucht. Bis die alarmierte Rettung vor Ort ist, weicht North nicht von seiner Seite.

Kroatien – Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Der Hund ist der beste Freund des Menschen“. Für einen Bergsteiger aus Kroatien hat sich dies nun bewahrheitet. Denn nach einem dramatischen Sturz auf einem verschneiten Berg, weicht ihm sein treuer Vierbeiner nicht von seiner Seite. Und rettet ihm damit vermutlich das Leben.

Ein Bergsteiger unternimmt Anfang des Jahres mit zwei Freunden und seinem Alaskan Malamute-Rüden namens North eine Tour auf dem Berg Velebit an der kroatischen Adriaküste. Wie „Total Croatia News“ berichtet, befand sich die Gruppe bereits auf dem Abstieg, als das Unglück passiert.

Ein Alaskan Malamute blickt freudig in die Kamera. (Symbolbild)
Treue Seele: So ein Alaskan Malamute hat seinem Herrchen das Leben gerettet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago

Schlittenhund als Lebensretter: Er wärmt seinen Besitzer 13 Stunden – im Schnee

„Auf dem mit Schnee und Eis bedeckten Weg geriet der Mann zusammen mit seinem Hund ins Rutschen und stürzte daraufhin etwa 150 Meter in die Tiefe“, sagt der Leiter der kroatischen Begrettung (CMRS) Josip Brozičević. Diese wird sofort nach dem Unglück von seinen Freunden alarmiert. Daraufhin macht sich ein 27-köpfiges Team auf den Weg. Doch bis die Retter an die Unfallstelle gelangen, soll es noch über 13 Stunden dauern.

Schlittenhund als Lebensretter: Liebe zwischen Mensch und Hund kennt keine Grenzen

Als das Team gegen Mitternacht den jungen Mann erreicht, liegt er völlig bewegungsunfähig in der eisigen Kälte. „North war die ganzen, langen Stunden bei seinem Besitzer, er rollte sich neben ihn zusammen und wärmte dabei seinen Körper. Dies verhinderte wohl eine starke Unterkühlung des Bergsteigers“, sagt Brozičević in der „Total Croatia News“. Und weiter: „Freundschaft und Liebe zwischen einem Mann und einem Hund* kennt keine Grenzen“, postet das Team anschließend auf ihrer Facebook-Seite. Bei dem Sturz brach sich der Wanderer den Unterschenkel und verletzte sich am Knöchel, North blieb unverletzt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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