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Vom Züchter betrogen – Siberian Husky entpuppt sich als Fake

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Von: Sandra Barbara Furtner

Eine Familie möchte ihrem Sohn eine Freude bereiten und kauft vom Züchter einen Siberian Husky-Welpen. Doch schnell wird klar, dieses Tier ist anders.

Peru – Der kleine Junge einer Familie aus Peru möchte so gern einen vierbeinigen Begleiter. Also fährt seine Mutter mit ihm in die Hauptstadt nach Lima. Dort angekommen, kaufen sie von einem Züchter einen Husky-Welpen für umgerechnet 11 Euro. Der Junge ist überglücklich, kümmert sich rührend um den niedlichen Vierbeiner und nennt ihn liebevoll „Run Run“. Doch nach einiger Zeit, verändert sich das Wesen des Tieres schlagartig, es wird zunehmend aggressiver – auch gegenüber dem Jungen und der Familie. Der Vater wird stutzig und stellt erschrocken fest: „Run Run“ ist kein Siberian Husky, er ist ein Andenfuchs.

Vom Züchter betrogen – Siberian Husky entpuppt sich als Fake

Die Familie ist schockiert, dass man sie so dreist übers Ohr gehauen hat. Zu allem Übel ist der Fuchs auch noch im Mai während eines schweren Unwetters entkommen. Seitdem streift der ungefähr acht Monate alte „Run Run“ in der Nachbarschaft umher. Um zu überleben, ernährt er sich von Hühnern, Enten und Meerschweinchen. Gegenüber der „Daily Mail“ jammert Maribel Sotero, die Mutter des Jungen: „Manchmal frisst er vier oder fünf Meerschweinchen, und ich muss für sie bezahlen“. Jeder Versuch der Familie den Fuchs wieder einzufangen, scheitert. Dafür ist er zu schlau. (Frau adoptiert zweiten Hunde – und kann nicht fasssen, was bei DNA-Probe rauskommt)

Ein Siberian Husky-Welpe blickt in die Kamera. (Symbolbild)
So einen niedlichen Husky-Welpen wollte die Familie eigentlich kaufen. (Symbolbild) © Itar-Tass/Imago

Vom Züchter betrogen – Siberian Husky ist in Wahrheit ein Andenfuchs

Zudem beschweren sich auch die Nachbarn über den starken Geruch der Fäkalien, die „Run Run“ in der Nähe ihrer Häuser hinterlässt. Die Familie ist hilflos. Also schalten sie die örtlichen Behörden ein, die planen nun den Fuchs einzufangen und in den Zoo zu bringen, damit er dort in Ruhe leben kann. (Frau rettet streunenden Welpen – doch damit hat niemand gerechnet)

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Ein Wildtierexperte beim Nationalen Forst- und Wildtierdienst (Serfor) erklärt gegenüber der „Daily Mail“, dass viele Wildtiere* von angeblichen Händlern aus den Amazonasgebieten stammen, um sie dann in Lima illegal zu verkaufen. Zum Glück wird sich jetzt gut um „Run Run“ gekümmert. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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