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Sport mit Hund – worauf man beim Zusammen-Joggen achten sollte

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Von: Anna Heyers

Sport mit dem Hund kommt im Idealfall Mensch und Tier gleichermaßen zugute. Damit sich keiner verletzt, gibt es ein paar Dinge, auf die man achten kann.

Gerade zum Jahresanfang werden neue Vorsätze gefasst. Einer der beliebtesten ist dabei wohl: Mehr Sport machen. Warum auch nicht? Bewegung ist schließlich gesund. Da das für den Zweibeiner genauso gilt wie für Vierbeiner, möchten viele Menschen ihren Hund beim Joggen mitnehmen und so für genügend Auslauf sorgen. Beachtet man ein paar Dinge beim Training und der Ausrüstung, steht den zukünftigen Sporteinheiten nichts im Wege.

Hunde: Was man beim Joggen mit Vierbeiner beachten sollte

Von jetzt auf gleich losjoggen und lange Strecken zum Ziel zu wählen, sollte man nicht. Grundsätzlich kann man zwar mit jedem erwachsenen und gesunden Hund loslegen. Doch auch der braucht eine Trainingsphase, damit man ihn nicht überfordert.

Von Sporteinheiten mit Welpen ist in den ersten Monaten abzuraten. Hier reichen Kraft und Kondition noch nicht aus und auch Skelett und Muskeln sind noch lange nicht so weit. Ab etwa einem Jahr kann man sie langsam ans Joggen heranführen, bei großen Rassen ab etwa zwei Jahren. Auch Hunde-Senioren sollten für die Joggingrunde lieber daheim gelassen werden. Über schöne Spaziergänge freuen die sich aber bestimmt genauso.

Hunderassen, die Bewegung lieben

Nicht jede Hunderasse ist für eine Jogging-Begleitung geeignet. Dazu gehören etwa kleine Rassen wie Dackel, Rassen mit kurzen Nasen (z.B. Mops) oder sehr große Rassen wie Bernhardiner. Auch Hunde mit langem Rücken, sehr viel Fell oder Übergewicht sollten erst mal nicht mitgenommen werden. Im Zweifel gilt hier: Den Tierarzt fragen. Im Gegensatz dazu brauchen einige Rassen aber unbedingt viel Bewegung. Sie sind dann ausgeglichener und glücklicher. Dazu gehören zum Beispiel:

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Gemeinsam Joggen: der Anfang

Ihr Hund ist munter, hat einen guten Grundgehorsam und Sie sind voller Elan? Dann kann es ja losgehen. Damit an beiden Seiten der Leine Freude herrscht, gibt es einige Grundregeln, die sich zu beachten lohnen.

Junger Mann joggt im Winter mit seinem Hund durch den Wald.
So macht Sport für Mensch und Tier Spaß: Sitzen die Kommandos, kann der Hund beim Joggen auch frei laufen. © Stefan Schurr/Imago

Zu anstrengend – Anzeichen erkennen

Achten Sie unterwegs unbedingt auf Ihre tierische Begleitung. Auch, wenn Hunde das Laufen lieben, kann es ihnen leicht zu viel werden. Das merken die Tiere aber in ihrem Eifer, bei ihrem Menschen zu bleiben, nicht immer. Hier sind Frauchen und Herrchen und ihr Wissen um die Hundesprache gefragt: Es gibt einige Anzeichen für Anstrengung bei Hunden, auf die man achten kann:

Hund: Gefahren beim Joggen

Wir Menschen können uns auf eine Jogging-Einheit vorbereiten – mit den richtigen Schuhen, Getränken, Funktionskleidung. Hunde müssen sich stattdessen auf ihre Halter verlassen. Achten Sie deshalb darauf, im Winter etwa nicht bei Minusgraden Joggen zu gehen. Im Sommer bieten sich hier am ehesten die kühleren Morgen- oder Abendstunden an.

Damit die Pfoten nicht übermäßig von Asphalt und Steinen beansprucht werden, wählen Sie für Ihre Runde lieber Wald- und Feldwege statt des Weges direkt an der Straße. Nehmen Sie außerdem auch für den Hund genügend Wasser mit, auch für ihn ist das alles anstrengend.

Joggen mit Hund – die ideale Ausrüstung

Es gibt neben der Erstausstattung für Hunde ein paar clevere Gegenstände, mit denen die Jogging-Runde für beide Seiten mehr Spaß macht, zum Beispiel:

Im Winter könnten sich auch Pfotenschützer oder Hundemäntel lohnen. Die nimmt aber nicht jeder Hund gerne an. Übrigens, ob ein Halsband oder ein Geschirr für Ihren Hund das Richtige ist, kommt auch auf den Sport an.

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