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Vulkanausbruch: Drohnen-Bilder zeigen Hunde in lebensgefährlicher Situation

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Drohnen-Piloten entdeckten auf der Urlaubsinsel La Palma von Lava eingeschlossene Haustiere. Die Vierbeiner werden nun aus der Luft versorgt.

La Palma (Spanien) – Der Vulkan auf der Kanaren-Insel La Palma ist zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder ausgebrochen. Lavamassen verteilen sich immer mehr über das Land. Dabei gilt, je heißer die Glut, desto dünnflüssiger ist sie und umso schneller breitet sie sich aus. Kleine Landbereiche bleiben dabei aber auch immer wieder verschont und werden zu Rettungsinseln für Tiere. So auch für einige Haustiere, die bei einem Drohnenflug entdeckt wurden. Sie haben sich in leere Wasserbecken gerettet.

Drohnenaufnahmen zeigen zwei Hunde in einem leeren Wasserbecken.
Dramatische Fotos mit Drohne aufgenommen: Zwei Hunde retten sich vor Lavamassen. © Facebook/Leales.org

Vulkanausbruch: Drohnen-Bilder zeigen Hunde in lebensgefährlicher Situation

Die spanische Tierschutzorganisation Leales.org berichtet auf ihrer Facebookseite, dass Tiere in zwei Wasserbecken der Gemeinde El Paso gefangen sind. In einem davon wurde zunächst eine Katze vermutet. Mittlerweile stellte sich aber heraus, dass die Drohnenbilder deutscher Vulkanforscher einen Hund zeigen. In einem neuen Video wurden weitere Hunde in einem anderen Becken entdeckt. Die Tierschutzorganisation schließt nicht aus, dass sich in dem Gebiet noch weitere eingeschlossene Hunde befinden. Zwei Unternehmen („Ticom Soluciones“ und „Volcanic Life“) versorgen die Tiere täglich per Drohne mit Wasser und Nahrung. Die Haustiere über den Landweg zu erreichen, ist aufgrund der Hitze unmöglich. Solange es die Wetter- und Sicherheitsbedingungen zulassen, wollen beide Unternehmen die Versorgung der Tiere fortführen. Wie lange die Tiere noch an ihrem Zufluchtsort sicher sind, ist ungewiss, darum wollen Tierschützer nun eingreifen.

Vulkanausbruch: Auch die Menschen sind auf der Flucht vor der Gefahr

Da sich der 1.200 Grad heiße Lavastrom in Richtung Wohn- und Industriegebiete vorarbeitet, werden immer mehr Menschen zur Flucht gezwungen. Seit dem Ausbruch des Vulkans* kam es zu starken Erdbeben, weshalb erneute Explosionen des Vulkans befürchtet werden. Neben enormen Infrastruktur- und Gebäudeschäden ist auch die Landwirtschaft stark betroffen. Wie lange der Vulkan noch aktiv bleiben wird, können Experten noch nicht eindeutig voraussagen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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