Giftige Pflanzen und Schokolade

Weihnachten und Silvester mit Hund und Katze: Sicherheit geht vor

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Weihnachten und Silvester mit Hund und Katze kann für die Menschen, gerade aber für die Tiere eine Belastung sein. So gehen Sie am besten vor.

Bonn – Zwei große Feste am Jahresende rufen die vorherigen 365 Tage noch mal mit großen Feierlichkeiten ins Gedächtnis und helfen dabei, sich vom aktuellen Jahr zu verabschieden. In der Regel finden solche Feste jedoch nicht in kleinem Rahmen statt, denn zusammen feiert es sich immer noch am besten. Weihnachten und Silvester kann deswegen für viel Heiterkeit bei Menschen, aber für großen Stress bei Hund und Katze führen. Mit ein paar Tricks gestalten Tierbesitzerinnen und -besitzer die Feste aber für Menschen, Hund und Katze angenehm und vor allem sicher.

Weihnachten und Silvester mit Hund und Katze: So gestalten Sie es sicher

Schon in der Vorweihnachtszeit sollten Tierbesitzer auf einiges achten. Denn ab Dezember, teilweise sogar schon vorher, beginnen viele Menschen, ihre Wohnungen und Häuser zu schmücken. Ab diesem Zeitpunkt sollten Haustierhalter vermehrt auf ihre Vierbeiner achten. Denn die knabbern gerne alles Neue an und das kann beispielsweise bei Süßigkeiten wie Schokolade fatale Folgen haben. Die Leckerei kann bei Hunden und Katzen schlimme Vergiftungen auslösen.

Ein Beispiel: Stellt Frauchen oder Herrchen eine große, gläserne Vase mit einer Kerze auf den Boden, um weihnachtliche Stimmung zu erzeugen, weckt das sicherlich schnell die Neugier von Hund und Katze. Katzen klettern gerne, Hunde schnüffeln lieber und stecken ihre Nase überall hinein. Das führt früher oder später zum unvermeidlichen Crash und der kann für die Tiere gefährlich sein. Denn fällt die Vase um, zerschellt sie in ihre Einzelteile und Hund und Katze laufen in die Scherben. Auch die Kerze im Inneren kann herausrollen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen. Die oberste Regel ist also, keine Dekoration direkt auf den Boden zu stellen.

Weihnachten kann für Hund und Besitzer entspannt sein. (Symbolbild).

Katzen interessiert das natürlich gänzlich wenig, doch auch in diesem Fall lassen sich Vorkehrungen treffen. So sollten Haustierhalter und -halterinnen die Dekoration am besten so fest montieren, dass sie nicht herunterfallen kann. Außerdem lohnt es sich, keinen kleinteiligen Schmuck zu verwenden, den die Katzen schlucken könnten.

Weihnachten und Silvester mit Hund und Katze: Adventskranz, Weihnachtsbaum und Zimmerpflanzen

Der Adventskranz sollte am besten robust sein und nicht unbeobachtet mit den Haustieren allein gelassen werden. Am besten wählen Haustierbesitzer und -besitzerinnen für den Kranz LED-Kerzen, so besteht auch keine Brandgefahr mehr. Standfestigkeit und die passende, ungefährliche Beleuchtung ist auch für den Weihnachtsbaum sehr wichtig. Der Baum steht zudem am besten in einer Ecke des Raumes, dann gibt es schon eine Angriffsfläche weniger. Der Weihnachtsbaumschmuck sollte am besten auch nicht zu sehr blickend und glitzern und keine zerbrechlichen Kugeln beinhalten. Schnappt sich ein Hund oder eine Katze diese erst mal, kann das nur in Scherben und Verletzungen enden.

Eine spezielle Rolle spielen auch weihnachtliche Zimmerpflanzen. Denn die Blüten erfreuen zwar Pflanzenfans im dunklen Winter, Amaryllis und Weihnachtsstern sind aber zum Beispiel giftig für Tiere. Wollen Haustierbesitzer sich den pflanzlichen Spaß aber nicht verderben, sollten die blühenden Exemplare am besten unerreichbar für Hund und Katze sein.

Weihnachten und Silvester mit Hund und Katze: Das müssen Sie am Silvesterabend machen

Lärm und Menschenmassen sind für jedes Tier Stress. An Silvester kommen die von Hund und Katzen gefürchteten Böller noch hinzu. So bereiten Sie Ihren Tieren laut dem Deutschen Tierschutzbund ein stressfreien Silvester:

  • Hunde nur angeleint am Silvesterabend ausführen
  • Freilaufende Katzen müssen am Silvesterabend drinnen bleiben
  • Allgemein: Türen und Fenster schließen, gegebenenfalls Rollos herunterlassen. Für Haustiere einen Raum auswählen, der nicht zur Straße gelegen ist. Eine vertraute Person sollte bei den Tieren bleiben und sie beruhigen. Wirken die Tiere ängstlich, hilft es, sie mit Spielritualen abzulenken. Verstecken sie sich, sollten Besitzerinnen und Besitzer ihnen den Freiraum lassen und sie nicht zu stark bedrängen. Beruhigungsmittel darf nur in Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin verabreicht werden

Beachten Tierhalter diese Regeln, sollte einer besinnlichen Vorweihnachts-, Weihnachts- und Silvesterzeit nichts im Weg stehen. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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