1. Landtiere.de
  2. Katzen

Erstausstattung für Katzen: Kratzbaum, Box und Klo – das brauchen Besitzer

Erstellt: Aktualisiert:

Eine junge graugetigerte Katze liegt auf ihrem Kratzbaum. (Symbolbild)
Eine junge Katze liegt auf ihrem Kratzbaum. (Symbolbild) © Westend 61/IMAGO

Eine durchdachte Erstausstattung für Katzen hilft, das gemeinsame Leben im Haus für Mensch und Tier angenehm zu gestalten. Neben Spielzeug und Kratzbaum benötigt der Zimmertiger einiges an Zubehör.

Alexandria – Bereits zu Zeiten Cleopatras kam der Wellness einer Palastkatze wahrscheinlich ähnlich viel Aufmerksamkeit zu wie so mancher Nachfolgerin dieser Tage. Heute geht es sicherlich weniger luxuriös zu. Abwechslung und Kuscheleffekt sind trotzdem angesagt. Eine Erstausstattung mit wenigstens einem Katzenklo, Kratzbaum und einem Schlafplatz ist das Minimum.

Erstausstattung für die Grundbedürfnisse: Katzenklo & Co

Für die richtige Katzenhaltung ist ein wichtiger Teil des Starterpakets das Katzenklo plus geeignetes Streu. Zu Bauform und Streu-Ausführung gibt es unter Katzenbesitzern ebenso viele Meinungen wie Produkte im Laden. Da hilft nur eines: Ausprobieren. Weniger bekannt ist, dass eine einzige Katzentoilette, zumindest bei reinen Wohnungskatzen, meist zu wenig ist. Bei mehreren Tieren gilt: Eine Toilette pro Katze plus eine weitere. Zur Erstausstattung gehören spezielle Abfallbehälter mit Aroma-Verschluss. Sie nehmen die „duftenden“ Klumpen aus dem Katzenklo auf und halten die Gerüche zurück.

Das Wichtigste der Grundausstattung vor dem Einzug der Katze im Überblick:

Erstausstattung rund um den Futterplatz: Katzen mögen es sauber

Jede Katze benötigt mindestens zwei Näpfe als Erstausstattung – einen für Frischwasser, einen fürs Futter. Bezüglich des Materials sind Keramik, Plastik und Metall gängig. Alle lassen sich gut im Geschirrspüler reinigen. Der Durchmesser sollte nicht zu klein gewählt werden und der Rand niedrig sein, da ein Kontakt mit den Schnurrhaaren manche Katze verwirrt. Ein Katzenbrunnen erfüllt diese Bedürfnisse, wird jedoch nicht von allen Katzen angenommen. Eine abwaschbare Unterlage für die Näpfe schützt den Boden vor Verschmutzungen. Bei der Fütterungsart stehen sich mehrere Varianten der Katzennahrung gegenüber: Nassfutter, Trockenfutter, BARF (Frischfleisch-Fütterung) und die Kombination aus diesen Möglichkeiten. Ähnlich wie beim Hund gibt es jeweils besondere Vorzüge. Letztendlich wird vermutlich die Katze selbst entscheiden, was in den Napf kommt.

Erstausstattung im neuen Revier: Viel Spielzeug und wenigstens ein Kratzbaum

Was für den Menschen niedlich aussieht, ist für die Katze unerlässliches Training der Instinkte. Der Jäger auf Samtpfoten schult beim scheinbaren Spiel alle Sinne und Muskeln, die ihm in der freien Wildbahn das Überleben sichern. Kleine Federbällchen, Stoffmäuse und bewegliche Elemente wie Objekte mit Aufziehmechanismus sind daher kein Luxus, sondern gehören zur wichtigen Erstausstattung für ein gesundes Katzenleben. Insbesondere bei reinen Wohnungskatzen darf das Angebot reichlicher und in abwechslungsreichen Ausführungen vorhanden sein. Ein Kratzbaum ist mehr als ein Spielplatz. Er muss auch herhalten, wenn Mieze die Krallen ausfährt und mittels Drüsen in den Pfoten ihr Revier markiert. Für „Indoor“-Katzen sind meist mehrere Kratzbäume notwendig, um dem Bewegungsdrang Raum zu geben. Zusätzliche Kratzflächen aus Sisal können strategisch dort platziert werden, wo die Wandverkleidung andernfalls leidet. Das sind zumeist Ecken, die mittels passender Matten einen guten Schutz erhalten.

Erstausstattung fürs Reich der Träume: Weich mit einem Touch Höhle

Ob als Ruhezone und Beobachtungsplatz oder für einen erholsamen Schlaf – Mieze liebt es gemütlich und möglichst nicht offen am Boden. Katzen zeigen sich bei dieser Entscheidung meist wählerisch, aber logisch in ihrer Vorliebe. Für die Phasen der Ruhe suchen sie geschützte Orte auf. Das kann ein gepolstertes Plätzchen ganz oben im Kratzbaum sein oder eine Katzenhöhle am Boden. Daher gehören mehrere, möglichst kuschelige Schlafplätze zur Erstausstattung. Ein Tipp beim Einkauf der Erstausstattung: Artikel rund um die Fellpflege einplanen. Bürsten, Krallenpflege & Co – mit der konsequenten und regelmäßigen Anwendung von Anfang an lassen sich die meisten Katzen die Fell- und Krallenpflege gerne gefallen. Für die Fellpflege genügt bei den meisten Rassen eine weiche Bürste, zum Beispiel eine Babybürste. Der regelmäßige tägliche Turnus hilft nicht nur beim Fellwechsel, sondern dezimiert auch die Katzenhaare auf Kleidung und Teppich und kann lästige, ausgewürgte Fellknäuel verhindern.

Auch interessant