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Haarausfall bei Katzen (Alopezie): Das sind die Ursachen – das kann man dagegen tun 

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Eine Hauskatze putzt sich ihr Fell. (Symbolbild)
Leiden Katzen unter Stress, kann das zu vermehrtem Schlecken und kahlen Stellen führen. (Symbolbild) © maja/Imago

Haarausfall kann bei Katzen verschiedene Ursachen besitzen. Verliert das Tier mehr Haare, als nachwachsen können, spricht man von einer Alopezie.

Haarausfall bei Katzen ist in der Regel keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom einer möglicherweise noch unerkannten Krankheit. Die Ursachen werden in „nicht juckreizbedingt“ oder „juckreizbedingt“ unterschieden. Zu den nicht juckreizbedingten Ursachen gehören:

Juckreizbedingte Ursachen sind in der Regel parasitärer oder allergischer Natur:

Haarausfall bei Katzen: Therapie der verschiedenen Ursachen

Welche Therapie der Katze hilft, muss im Rahmen einer Untersuchung geklärt werden. Verliert das Tier sein Fell lediglich aufgrund des saisonal bedingten Fellwechsel, ist keine Behandlung notwendig. Um die Katze im Fellwechsel zu unterstützen, sollte der Besitzer vermehrt Wert auf die Fellpflege legen und das Tier durch regelmäßiges Bürsten unterstützen. Reagiert die Katze auf bestimmte Medikamente, kann dies ebenfalls zu kahlen Stellen führen. Hier ist ein Wechsel des Präparats angezeigt. Ist der Haarausfall auf eine Krankheit zurückzuführen, muss die Grunderkrankung behandelt werden. Bei Entzündungen oder einer Allergie ist im ersten Schritt in manchen Fällen Kortison notwendig. Außerdem muss das Allergen aus dem Umfeld der Katze entfernt werden, um die Symptome zu lindern.

Zu den weiteren Behandlungsmöglichkeiten von Alopezie gehören:

Haarausfall bei Katzen: Prognose für den Verlauf und Prophylaxe

Ist die Ursache geklärt und die Behandlung eingeleitet, wächst das Fell an den kahlen Stellen relativ schnell nach. Die Katze hat mit dem Haarausfall in den meisten Fällen selbst kein Problem. Auch deshalb ist die Prognose von der Ursache abhängig. Liegen schwerwiegende Ursachen zugrunde, ist die Behandlung entscheidend für den weiteren Verlauf der Alopezie. Wichtig für eine positive Prognose ist außerdem eine bedarfsgerechte Fütterung, die etwaige Nährstoffdefizite wieder ausgleicht.

Bei sensiblen Tieren ist es wichtig, die Stressquelle auszuschalten oder zu vermeiden. Der Tierarzt verordnet Medikamente, die bei der Stressbewältigung helfen. Pflanzliche Medikamente sind eine probate Alternative. Manchen Ursachen von Haarausfall kann der Halter frühzeitig entgegenwirken. So helfen bei Parasitenbefall Spot-on-Produkte, die Milben und Flöhe wirksam abhalten. Der regelmäßige Einsatz der Produkte schützt das Tier zuverlässig vor Parasiten. Besonders für Freigänger hat sich dies bewährt. Eine vollständige Heilung einer Alopezie ist nur dann möglich, wenn die Ursache beseitigt wird. Im Falle einer zugrunde liegenden Krankheit – sei es physischer oder psychischer Natur – muss diese therapiert werden.

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