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Kätzchen todkrank – doch Besitzer wollen Operation nicht bezahlen

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Von: Nina Marie Jarosch

Das arme Kätzchen Hummel ist erst ein halbes Jahr alt und braucht eine lebensrettende Operation. Doch ihre Besitzer weigern sich, die zu bezahlen.

Bergheim – Wer sich ein Haustier anschafft, übernimmt Verantwortung für das Tier. Dazu gehört auch, die Kosten für Futter und gesundheitliche Versorgung zu übernehmen. Noch dazu würde sowieso jeder, der sein Tier liebt, alles für dessen Wohlergehen tun. Umso unverständlicher ist die Geschichte des todkranken Kätzchens Hummel, dessen Besitzer nicht für ihre lebensnotwendige Operation zahlen wollen.

Kätzchen todkrank – doch Besitzer wollen Operation nicht bezahlen

Kätzchen Hummel hat anscheinend ein Stück Plastik verschluckt und schwebt nun in größter Lebensgefahr. Das Tierheim in Bergheim schildert den Vorfall auf seiner Instagram Seite: „Gestern Abend erhielten wir den Anruf einer Tierklinik. Eine junge Katze, die einen Fremdkörper im Darm hatte und deren Zustand alles andere als gut war, musste dringend operiert werden.“ Weil die Besitzer sich weigern, die Kosten der Operation zu übernehmen und der kleinen Katze Hummel zu helfen, fackelt das Tierheim nicht lange: „So übernahmen wir sowohl die Kosten als auch die Katze“, heißt es weiter in dem Instagram Post. (Katze wird angefahren und verschwindet – dramatische Suchaktion beginnt)

Jemand hält ein schwarz-weißes Kätzchen mit Schutzkragen und verbundner Pfoten auf dem Arm.
Kätzchen Hummel hatte einen Fremdkörper im Darm stecken und musste notoperiert werden. © Instagram (tierheim_bergheim)

Kätzchen todkrank – Kosten bringen Tierheim an finanzielle Grenzen

Für das Tierheim steht es außer Frage, dem Kätzchen zu helfen, auch wenn sie die Übernahme der Kosten von 1.100 Euro ans finanzielle Limit bringt. Und so kann die kleine Hummel noch in der Nacht notoperiert werden. Am nächsten Morgen ist die kleine Samtpfote schon wieder auf dem Weg der Besserung und darf aus der Klinik abgeholt werden. „Obwohl Hummel jetzt schon wieder so fit ist, dass sie Gänseblümchen ausreißen könnte, ist jetzt erstmal Boxenruhe angesagt. Und dann werden wir sehen, dass wir ein schönes Zuhause für die kleine Dame finden“, so das Tierheim. In dem Instagram Post bitten sie ihre Follower um Spenden, um die Kosten der Operation nicht ganz allein zu stemmen. Und die Anteilnahme im Netz ist groß:

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