So nicht!

Katze ins Auto gesperrt – Die Begründung des Besitzers ist beschämend

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Kater Miko hat mit den Menschen kein Glück. Der erste Besitzer macht sich einfach aus dem Staub. Und der zweite sperrt ihn ins Auto – weil er zu laut ist.

Bergheim – „Miko, du brauchst dich nicht kopfüber aus der Box zu stürzen, alles wird gut!“, verspricht das Tierheim in Bergheim dem Kater auf Facebook. Die gute Zurede kommt nicht ohne Grund, denn Kater Miko hat schon so einiges durchgemacht. Mit den Menschen in seinem Leben hatte er es bisher schwer. Obwohl der letzte Besitzer vermutlich eher sagen würde, dass Miko eher ihm das Leben schwer gemacht hat.

Doch was ist im Leben von Kater Miko eigentlich passiert? Zunächst einmal hat sich sein erster Besitzer einfach aus dem Staub gemacht und Miko an einen Bekannten abgegeben. Der hat sich auch der Pflege des Katers angenommen. Allerdings ahnt er zu der Zeit noch nicht, was ihn beim Zusammenleben mit Miko erwarten wird.

Kater Miko findet hoffentlich schnell ein Zuhause, in dem er so geliebt wird, wie er ist.

Katze tagelang ins Auto gesperrt – Die Begründung des Besitzers ist beschämend

Kater Miko ist eine sehr gesprächige Samtpfote. Miaut gerne und auch laut. Und genau das wird ihm in seinem neuen Zuhause zum Verhängnis. Denn sein Besitzer ist mit dem „gesprächigen Knaben und seinem lauten Organ“ völlig überfordert. Und das sogar so sehr, dass er Miko, als er das ganze Haus zusammen miaut, schnappt und ihn ins Auto sperrt. Die Nachbarn bekommen die Aktion mit und verständigen empört das Ordnungsamt. Die Behörden verbieten dem Mann, die Katze nachts ins Auto zu sperren und raten ihm, Miko doch lieber im Tierheim abzugeben.

Diesen Rat findet Mikos Herrchen offenbar so gut, dass er das auch direkt in die Tat umsetzt. Also klemmt er sich den Kater unter den Arm und macht sich auf zum Tierheim. Dass man Katzen eigentlich im Katzenkorb transportiert, scheint ihm nicht bekannt zu sein. Und wie hätte es anders kommen sollen: Auf dem Gelände des Tierheims erschreckt sich Miko, springt vom Arm runter und rennt davon.

Katze tagelang ins Auto gesperrt – „Das darf echt nicht wahr sein!“

Beim Einfangversuch beißt der verschreckte Kater einem Pfleger ins Bein, „was aber keine böse Absicht war“, beteuert das Tierheim. Am Ende schaffen es die Pflegekräfte, den überforderten Kater einzufangen und stellen fest, dass er nicht kastriert ist. „Jetzt wurde der arme Junge auch noch kastriert*. Wir müssen ihm nun glaubhaft versichern, dass ab jetzt wirklich alles gut wird. Glücklicherweise ist er ein sehr lieber Kerl, der uns nicht krumm nimmt, was ihm alles widerfahren ist“, berichten die Pfleger. Die Geschichte von Miko berührt viele Facebook User. Hier eine Auswahl der Kommentare unter denen auch Vermutungen sind, dass Miko taub sein könnte und deswegen so laut miaut.

  • „Zum Glück ist er jetzt bei euch in guten Händen. Manche ‚Tierliebhaber‘ sollten sich besser ein Stofftier kaufen.“ 😡
  • „Wünsche Dir ein tolles Zuhause, wo Du auch eine ‚Stimme‘ haben darfst!“ 🙏🥰
  • „Das darf echt nicht wahr sein!!! Die Tiermisshandlungen müssen viiiiel härter bestraft werden!!!!“
  • „Kann das sein, dass er taub ist und deshalb so laut miaut? Taube Katzen neigen ja dazu.“
  • „Ich liebe Katzen, die mit mir sprechen.“

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Rubriklistenbild: © Facebook (Tierheim Bergheim)