Einbruch in Waschkeller

Katze sucht ungewöhnlichen Schlafplatz – Feuerwehr muss anrücken

  • schließen

Weil eine stromernde Katze partout ihren Schlafplatz in einem Wäschetrockner nicht verlassen will, muss die Feuerwehr anrücken.

Grevenbroich – Manche Stubentiger suchen sich die ungewöhnlichsten Plätze zum Schlafen aus. Ob hoch oben auf dem Bücherregal oder tief eingegraben in der untersten Schublade des Kleiderschranks. Eine Katze aus Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) hat sich für einen Wäschetrockner entschieden. An sich nichts Außergewöhnliches. Der Clou: Die einfallsreiche Mieze gehört nicht zur Familie. Die entdeckte die wildfremde Samtpfote plötzlich in ihrem Keller. Auf leisen Sohlen schlich sich die Katze völlig unbemerkt rein und machte es sich im Wäschetrockner gemütlich.

Katzen suchen sich schon mal die ungewöhnlichsten Schlafplätze aus. (Symbolbild)

Katze sucht ungewöhnlichen Schlafplatz: Darum muss die Feuerwehr anrücken

Mit schmeichelnden Worten versucht die verdutzte Familie, die Mieze aus dem Trockner zu locken. Doch die zuckt nur mit den Schultern. Die Familie wählt eine andere Taktik und probiert es mit „Aufscheuen“. Auch das überzeugt die selbstbewusste Katze nicht. Vielmehr zeigt sie, „wer hier die Hosen anhat“, und verteigt vehement ihr sicheres Versteck. Der Familie bleibt also nichts anderes übrig, als die Feuerwehr zu rufen. (Katze sorgt für Blackout – tragischer Vorfall mit fatalen Folgen)

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr retten eine herrenlose Katze aus dem Wäschetrockner.

Katze sucht ungewöhnlichen Schlafplatz: Feuerwehr greift zu einem Trick

Kurze Zeit später rückt die Truppe an. Ausgestattet mit Handschuhen und in voller Einsatzkleidung versuchen die Retter ihr Glück. Doch auch sie müssen sich zunächst geschlagen geben. Also kippen sie die Wäschetrommel leicht und vorsichtig um und lassen die Katze in eine blaue Tonne rutschen. Nach rund 15 Minuten ist der Spuk vorbei, die Feuerwehr zieht ab und übergibt die Samtpfote* an einen Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes. Von dort wird sie zu einem Tierarzt gebracht und untersucht. Zum Glück kann sie identifiziert und ihrem Besitzer übergeben werden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Yay Images/Imago