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Wenn Katzen sterben: Miauen ist eines von vielen Anzeichen

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Von: Laura Wittstruck

Wenn Katzen kurz davor sind, zu sterben, äußert sich das sehr unterschiedlich. Besitzer sollten die Anzeichen kennen, um richtig zu reagieren.

Katzen sind meist für viele Jahre treue Begleiter. Doch leider ist die Lebenszeit der Vierbeiner begrenzt und irgendwann kommt der Tag des Abschiedsnehmens. Um auf diesen möglichst gut vorbereitet zu sein, hilft es, das Verhalten der Katze vor dem Tod zu kennen. So können Besitzer ihrer Katze bestmöglich zur Seite stehen und ihr die letzten Tage und Stunden so angenehm wie möglich machen. Die Anzeichen können sich jedoch von Tier zu Tier unterscheiden.

Wenn Katzen sterben: Was Besitzer wissen sollten

Orangene Katze unter einer Decke
In ihren letzten Tagen sollten Besitzer ihre Katze auf keinen Fall allein lassen. © IMAGO/kvkirillov

Die meisten Katzensenioren spüren instinktiv, wenn sie nicht mehr lange zu leben haben. Darum zeigen viele in den letzten Tagen oder Stunden ein verändertes Verhalten. Einige Katzen sind angespannt und kommen selbst auf ihren liebsten Schlafplätzen nicht zur Ruhe. Viele sind auch plötzlich sehr gesprächig und äußern ihre Unruhe durch ständiges Miauen. Bei manchen Katzen ist auch das genaue Gegenteil der Fall. Sie sind plötzlich sehr ruhig oder apathisch. Viele verweigern auch das Fressen und Trinken. Zwangsernähren sollten Sie Ihre Katze in diesem Fall nicht.

Katze zieht sich zurück: Das bedeutet es

In der freien Natur ziehen sich viele Tiere zum Sterben vom Rudel zurück. Auch Haustiere wie Katzen zeigen dieses Verhalten weiterhin. Halten Sie Ihre Katze in der Wohnung, wird sie sich in schwer erreichbare Ecken verkriechen, zum Beispiel unter das Bett oder unter einen Schrank. Freigänger suchen dagegen noch stärker den Weg nach draußen.

Das Bedürfnis Ihrer Katze nach Einsamkeit sollten Sie akzeptieren. Tragen Sie die Katze etwa nicht an einen anderen Ort, weil ihnen dieser gemütlicher erscheint. Bleiben Sie ruhig und unaufdringlich und zeigen Sie Ihrer Katze lieber, dass Sie da sind, sollte sie doch von sich aus Ihre Nähe suchen.

Sterbende Katze: So handeln Besitzer bei Symptomen richtig

Liegt die Katze im Sterben, ist das für die Besitzer sehr belastend. Sie wollen jetzt alles tun, um ihrem Liebling die letzten Stunden so angenehm wie möglich zu gestalten. Wichtig dabei ist vor allem, das Tier nicht allein zu lassen. Einerseits ist der Mensch eine wichtige Bezugsperson für das Tier und kann mit seiner Anwesenheit Ruhe und Geborgenheit vermitteln. Zudem kann es sein, dass sich der Zustand der Katze plötzlich verschlechtert oder sie sehr starke Schmerzen hat.

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Ein Anzeichen dafür ist etwa, wenn sie um Atem ringt oder sich kaum noch bewegt. Wer den Eindruck hat, dass sein Liebling stark leidet, sollte unbedingt mit einem Tierarzt Rücksprache halten. Dieser entscheidet dann gemeinsam mit den Besitzern, ob eine Einschläferung sinnvoll ist, die der Katze einen schmerzfreien Abschied ermöglicht. Außerdem gilt:

Wie herzzerreißend die letzten Stunden mit einer Fellnase sind, zeigt auch eine junge Frau, die den Abschied von ihrer Katze für Tiktok festgehalten hat.

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