Den Samtpfoten verpflichtet

Die Katzenretterin von New York: Ihre Geschichten gehen ans Herz

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Eine junge Frau namens Heidi ist Katzenretterin in New York. Die rührenden Geschichten, die sie dabei erlebt, teilt sie regelmäßig auf Instagram.

New York – Die 30-jährige Heidi hat es sich zur Aufgabe gemacht, Katzen im New Yorker Stadtteil Brooklyn zu retten und weiterzuvermitteln. Bei ihren Rettungsaktionen erlebt sie immer wieder Geschichten, die einfach ans Herz gehen und die sie mit ihrer Instagram Gemeinde von 26.300 Followern teilt.

Die Katzenretterin von New York: Ihre Geschichten gehen ans Herz

Gerettet hat sie schon viele Streuner und dafür immer wieder ihre Freizeit nach der Arbeit geopfert. Vor kurzem teilt die Katzenfreundin die Geschichte von der Rettung eines hilfebedürftigen Katers. Sie wird von einem Mechaniker zu dessen Werkstatt gerufen, in der das Tier seit einiger Zeit hausen soll. Als sie dort ankommt, hat der Mann den Kater bereits eingefangen und in einen Karton verfrachtet, den er Heidi in die Hand drückt. Er berichtet, dass der Kater an der Vorderpfote verletzt ist und nicht richtig laufen kann. (Blinder Passagier: Gefährlicher Ruheplatz wird Kätzchen fast zum Verhängnis)

Heidi hat es sich zur Aufgabe gemacht, Straßenkatzen zu retten und ihnen ein neues Zuhause zu suchen.

Die Katzenretterin von New York: Kater Norman ist unendlich dankbar

Als Heidi den Karton öffnet, schaut ihr ein etwas verängstigter, grauer Kater mit einer tiefen Bisswunde an der Pfote entgegen. Er lässt sich aber sofort von Heidi streicheln und fasst schnell Vertrauen zu ihr. Zu Hause angekommen zeigt sich, dass er wegen der Wunde nicht mit dem Pfötchen auftreten kann und scheinbar Schmerzen hat. Trotzdem klettert er auf Heidis Schoß, um mit seiner Retterin zu kuscheln und zu schmusen – als ob er sich bei ihr bedanken will. Sie tauft ihn auf den Namen Norman. (Katze wird angefahren und verschwindet – dramatische Suchaktion beginnt)

Die Katzenretterin von New York:

Um die Wunde versorgen zu lassen, bringt Heidi den verletzten Kater am nächsten Tag zum Tierarzt. Dort stellt sich überraschenderweise heraus, dass er gechippt ist. Die Besitzer werden kontaktiert und haben 72 Stunden Zeit, sich zurückzumelden. Allerdings weiß sie von dem Mechaniker, dass Kater Norman schon eine Weile bei ihm in der Werkstatt gewohnt hat. Vielleicht wurde er ausgesetzt. Bisher hat sich niemand gemeldet und Heidi hofft, Kater Norman nach Ablauf der Frist selbst adoptieren zu können.

Inzwischen hat sich Heidi außerdem dazu entschlossen, ihre gut bezahlte Festanstellung aufzugeben und sich voll und ganz der Katzenrettung* zu widmen. Dieser Job ist zwar nicht so gut bezahlt, macht sie aber glücklich. Heidi hofft davon leben und noch vielen Katzen helfen zu können. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Instagram (heidiwranglescats)