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Rote Katzen: Warum die Stubentiger so faszinierend sind

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Rote Katzen gelten als besonders verkuschelt – aber auch als verrückt und schlau. Wir verraten, welche Fakten wirklich stimmen.

Ob Rassen wie Britisch Kurzhaar und die norwegische Waldkatze oder einfach ein wilder Mischling: Katzen gibt es mit allen Felllängen und Farben. Bei vielen Fans der Samtpfoten gelten jedoch Tiere mit einer bestimmten Fellfarbe als besonders lustig, intelligent und frech: Rote Katzen sollen sich so von ihren Artgenossen unterscheiden. Doch hat die Farbe tatsächlich einen Einfluss auf den Charakter der Tiere? Und was zeichnet die orangen Felltiger aus? Wir haben die Antworten.

Rote Katzen: Was rote Katzen so besonders macht

Rote Katze gelten als unkompliziert und anhänglich
Rote Katze gelten als unkompliziert und anhänglich. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Im Gegensatz zu anderen Arten, wie zum Beispiel der Britisch Kurzhaar, ist das Fell von roten Katzen nicht einfarbig. Stattdessen zeichnet sich dort ein ganz bestimmtes Fellmuster ab: das sogenannte “Tabby”. Bei der Musterung gibt es vier verschiedene Variationen – von getigert oder gestromt bis zu getupft und getickt. Farbe und Muster machen rote Katzen zu etwas ganz Besonderem, ähnlich wie auch rothaarige Menschen mit ihrer strahlenden Haarfarbe auffallen. Dabei haben menschliche und tierische Rotschöpfe eine Sache gemeinsam: Verantwortlich für die außergewöhnliche Haar- bzw. Fellpracht ist bei beiden das Pigment Phäomelanin. Außerdem haben rote Katzen besonders viele kleine Flecken – oder Sommersprossen – zum Beispiel auf der Nase oder den Pfoten. Warum sie gerade bei orangen Katzen so häufig vorkommen, ist aber noch unklar.

Rote Katze: Diese Charaktereigenschaften hat sie

Sie flitzen durch die Wohnung, kuscheln wie die Weltmeister und unterhalten ihre Besitzer mit ihren lustigen Ideen: Im Internet kursieren viele Videos mit roten Katzen. Doch sind sie tatsächlich verspielter und anhänglicher als ihre Artgenossen? Diese Fakten stimmen wirklich:

Rote Katzen und ihre spirituelle Bedeutung

Heute sind sie TikTok-Stars – doch schon vor Jahrhunderten rankten sich Geschichten rund um die roten Streuner. Eine davon: Die heilige Mutter Maria soll rote Katzen besonders gesegnet haben. Angeblich wärmte eine rote Katze Jesus in seiner Krippe. Um ihr zu danken, spendete die Mutter Gottes ihren Segen und hinterließ ihr Initial auf der Stirn der Katze. Das charakteristische “M” tragen tatsächlich auffallend viele rote Katzen aufgrund ihres Tabby-Musters.

Auch in anderen Weltreligionen tauchen die orangen Streuner auf. Im Islam erzählt man, dass der Prophet Mohammed eines Tages in sein Gebet vertieft war. Währenddessen näherte sich ihm eine giftige Schlange, die er nicht bemerkte. Eine seiner Katzen – angeblich eine rote – aber schon. Sie schützte ihr Herrchen, indem sie dem gefährlichen Tier den Kopf abbiss. Übrigens: Grundsätzlich soll der Prophet ein großer Katzenfreund gewesen sein. Erzählungen nach schnitt er sogar mal einen Teil seines Gewands ab, um eine darauf schlafende Mieze nicht zu stören.

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