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Schutz für Katzen: Wohnung, Balkon und Garten katzensicher machen

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Eine Katze sitzt auf einem Balkon, der mit einem Katzennetz gesichert ist. (Symbolbild)
Mit einem speziellen Netz kann man einen Balkon katzensicher machen. (Symbolbild) © Franziska Gabbert/dpa

Ein katzensicheres Zuhause erstreckt sich auch auf den Außenbereich. Balkonnetze und Katzenzäune ermöglichen einen sicheren Aufenthalt im Freien.

Zu Hause sollten sich Mensch und Tier wohlfühlen und natürlich auch jederzeit sicher sein. Für Tierhalter ist es daher sehr wichtig, die eigenen vier Wände in Haus und Wohnung sowie eventuell zur Verfügung stehende Außenbereiche wie Balkon und Garten katzensicher zu gestalten. Stubentiger sind von Natur aus neugierig und begeben sich mitunter in Situationen, die sehr gefährlich sein können. Es liegt in der Verantwortung der Tierhalter, dafür zu sorgen, dass daheim keinerlei Gefahrenquellen vorhanden sind. Dabei kann es sich um ganz alltägliche Dinge handeln, denen Menschen kaum Beachtung schenken:

So können gekippte Fenster beispielsweise für Katzen gefährlich werden, wenn sie sich versehentlich darin einklemmen. Hier stehen spezielle Schutzvorrichtungen bereit, die verhindern, dass die Samtpfoten sich versehentlich verletzen. Aber auch vollständig geöffnete Fenster sind eine Gefahrenquelle: Netze schaffen hier ebenso Abhilfe wie auf dem Balkon oder bei der Sicherung von Türen, durch welche die Katze entlaufen könnte. Letztere sollten zudem mit Türstoppern ausgerüstet werden, denn eine zufallende Tür kann eine Katze schlimmstenfalls schwer verletzen. Da die meisten Katzen problemlos mit Türklinken umgehen können, sollten Türen außerdem besser anderweitig zu schließen sein, wenn sie Katzen verschlossen bleiben sollen.

Schutz für Katzen: Vorsicht vor giftigen Pflanzen

Um das Zuhause katzensicher einzurichten, sollte besonderes Augenmerk auch auf den Zimmer- und Balkonpflanzen liegen. Grün- und Blühpflanzen üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf Katzen aus: Nicht selten werden Blätter, Stängel, Blüten und auch die Blumenerde abgeleckt, zerkaut und heruntergeschluckt. Enthalten die Pflanzen Giftstoffe, stellen sie eine erhebliche Gefahr für die Katzengesundheit dar und führen zu schweren Vergiftungserscheinungen, die schlimmstenfalls den Tod des Tieres bedeuten können. Katzenhalter müssen daher unbedingt sicherstellen, dass keine giftigen Pflanzen in Haus und Wohnung, aber auch auf dem Balkon oder im Garten vorhanden sind. Giftig für Katzen sind unter anderem die folgenden Pflanzen:

Sind diese im Haushalt vorhanden, sollten sie an einem Platz stehen, den die Katze keinesfalls erreichen kann. Da die Samtpfoten aber sehr gute Kletterer sind, reicht es oftmals nicht aus, den Blumentopf einfach auf einen Schrank zu stellen. Sinnvoller ist es, vollständig auf Giftpflanzen zu verzichten und stattdessen auf Grünpflanzen zurückzugreifen, die für Katzen ungefährlich sind. Katzengras beispielsweise ist ideal und darf bedenkenlos von den Tieren verzehrt werden.

Schutz für Katzen: So sichern Sie den Außenbereich

Nicht nur das Zuhause selbst, sondern auch die Außenbereiche müssen katzensicher gemacht werden. Soll sich der Stubentiger etwa auf dem Balkon aufhalten, ist ein speziell für diese Anforderungen gefertigtes Netz eine sinnvolle Vorrichtung: Sie verhindert nicht nur, dass die Samtpfote versehentlich abstürzt, sondern hält auch ungebetene Eindringlinge wie Vögel oder Marder fern, die eine Bedrohung für die Katze darstellen können. In Mietwohnungen muss allerdings der Vermieter vor der Montage seine Erlaubnis erteilen.

Ein Garten ist für Katzen ein aufregender Spielplatz – hier können aber auch einige Gefahren lauern. Befinden sich Haus und Garten in der Nähe einer viel befahrenen Straße, kann ein Katzenzaun aufgestellt werden, der das Tier davon abhält, den Garten zu verlassen und eventuell unter die Räder zu kommen. Auch auf dem Balkon sowie im Garten gilt: Giftige Pflanzen oder Bäume dürfen nicht für die Katze zugänglich sein. Samtpfoten, die bis dahin ausschließlich in Innenräumen gelebt haben, müssen immer langsam an den Freilauf und den Außenbereich gewöhnt werden. Tierhalter können in diesem Zusammenhang mit entsprechendem Training dafür sorgen, dass der Aufenthalt im Freien für das Tier möglichst sicher ausfällt.

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