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Streunerkatzen im Winter: Drei Tipps, die auch Freigängern helfen

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Von: Sandra Barbara Furtner

Viele Streunerkatzen leben unbemerkt und allein auf sich gestellt in Scheunen, Hinterhöfen oder in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben. Gerade im Winter benötigen sie Hilfe.

Die meisten Streunerkatzen stammen von verwilderten Haustieren ab. Laut Katzenschutzbund wurden nicht kastrierte Katzen von ihren Besitzern einfach ausgesetzt, weil sie ihnen entweder lästig oder schlichtweg ungewollt waren. In freier Natur vermehrten sich die größtenteils sehr scheuen Bauernhofkatzen weiter. Doch gerade bei niedrigen Temperaturen leiden die frei lebenden Katzen und auch ihre Katzenbabys.

Streunerkatzen im Winter: Drei Tipps, die auch Freigängern helfen

Katze im Winter vor einer Scheune.
Viele Katzen benötigen im Winter menschliche Unterstützung. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Zuerst sollte jedoch unterschieden werden, ob es sich wirklich um eine streunende Katze handelt, die in ihrem Garten herumstreift, ober einfach nur um einen Freigänger. Ist die Katze gut genährt, hat ein sauberes, glänzendes Fell und macht einen gesunden, gepflegten und zutraulichen Gesamteindruck, handelt es sich vermutlich einfach nur um eine Samtpfote, die draußen ihr Revier abläuft. Sieht sie dagegen etwa ausgemergelt aus und ist zudem extrem scheu, könnte es eine streuende Katze sein. Denn die meisten Streuner sind an ein Leben unter Menschen nicht mehr gewöhnt. Sie gilt es zu unterstützen, denn Kälte und Nässe machen ihnen zu schaffen und viele sind nicht in der Lage sich selbst zu versorgen.

1. Streunerkatzen im Winter: Stellen Sie Wasserstellen auf

Vor allem bei eisigen Temperaturen haben die Katzen es schwer, ausreichend Wasser zu sich zu nehmen, da der Boden gefroren ist und auch Pfützen und kleine Weiher geben nichts her. Stellen Sie deswegen mehrere Wasserstellen auf, am besten mit warmen Wasser, das gefriert nicht so schnell, und kontrollieren und säubern diese täglich.

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2. Streunerkatzen im Winter: Bieten Sie Futter an

Da der Energieumsatz im Winter, wie bei Freigängern auch, deutlich erhöht ist, benötigen streunende Katze eine extra Portion Futter. Zumal sich die Suche für sie extrem schwierig gestaltet. Auch wenn Nassfutter von den meisten Katzen bevorzugt wird, eignet sich Trockenfutter ganz gut, da es nicht so schnell gefriert.

3. Streunerkatzen im Winter: Unterschlupf im Freien

Auch wenn die Katzen ein Winterfell besitzen, benötigen sie trotzdem ein warmes und trockenes Plätzchen zum Schlafen. Dankbare Plätze sind beispielsweise eine isolierte Garage oder ein trockener Schuppen. Stehen diese nicht zur Verfügung, dann kann auch als kurze Notlösung ein großer und stabiler Karton Abhilfe schaffen. Wichtig ist nur, dass er sich auf einem erhöhten Untergrund befindet, damit die Kälte nicht vom Boden abstrahlt. Auch etwas Stroh wird gerne angenommen. Bei Unsicherheit oder Fragen wenden Sie sich am besten an die nächstgelegene Tierschutzorganisation oder an Ihren Tierarzt.

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