Riskantes Nickerchen

Blinder Passagier: Gefährlicher Ruheplatz wird Kätzchen fast zum Verhängnis

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Katzen lieben es, sich einen warmen und ruhigen Ort zum Schlafen zu suchen. Doch einem Kätzchen wird sein gefährlicher Ruheplatz fast zum Verhängnis.

Essen – Eine Passantin traut ihren Ohren kaum, als sie morgens an einem parkenden Auto vorbeigeht und aus dem Inneren des Motorraums ein klägliches Miauen hört. Sie verständigt sofort die Polizei, die umgehend Kontakt zu der Autobesitzerin aufnimmt. Als sie mit ihr zusammen die Motorhaube des Wagens öffnen, machen sie einen tierischen Fund.

Ein Katzenbaby reist über 100 Kilometer weit im Motorraum eines Autos mit und bleibt zum Glück unverletzt.

Blinder Passagier: Gefährlicher Ruheplatz wird Kätzchen fast zum Verhängnis

In einer Ecke des Motorraums entdecken die Beamten eine verschlafene Babykatze, die dort laut miauend auf ihre Rettung wartet. Wie sich herausstellt, hatte die Autobesitzerin bereits einen Tag vorher zwei Kätzchen aus ihrem Motorraum befreit, ohne offenbar die dritte, gut versteckte Samtpfote zu bemerken. Anschließend ist sie mit dem blinden Passagier im Gepäck 100 Kilometer von Bad Bentheim nach Essen gefahren. Das Kätzchen ist zum Glück unversehrt und wird von der Polizei in Obhut genommen. Die übergibt es später an das Tierheim, wo das Findelkind erst mal versorgt und aufgepäppelt wird. (Katze sucht ungewöhnlichen Schlafplatz: Darum muss die Feuerwehr anrücken)

Blinder Passagier: Gerettetes Kätzchen findet neues Zuhause bei Polizist

Kurz darauf wird auf der Polizeiwache bekannt, dass ein Kollege eine neue Katze sucht. Ein Blick auf das Bild des geretteten Kätzchens reicht aus und es ist klar, dass er dem kleinen Stubentiger ein neues Zuhause geben möchte. Die kleine Katze ist noch nicht vermittelt und kann ein paar Wochen später zusammen mit einer zweiten Katze als Spielgefährten bei dem Polizisten einziehen. „In ihrem neuen Zuhause gewöhnen sich gerade beide gut ein und halten alle auf Trab. Von Autos und Motorräumen* halten die neuen Besitzer die beiden aktuell aber noch fern“, kommentiert die Polizei Essen die Meldung launig auf ihrer Facebook-Seite. (Mit Material der dpa) *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Polizei Essen/dpa