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Aromatherapie fürs Pferd – sanfte und vielfältige Helfer

Erstellt:

Von: Lara-Sabrina Kiehl

Ätherische Öle können in vielerlei Hinsicht helfen. Doch die Auswahl des richtigen Öls ist gar nicht so leicht. Denn jedes Öl ist anders und jedes Pferd auch.

München – Richtig eingesetzt, können ätherische Öle nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren viele Vorteile bringen. Sie helfen auf vielfältige Art und Weise und können sogar die Selbstheilung fördern. Doch Vorsicht: Nicht jedes Öl ist das Richtige. Die Auswahl sollte also sehr sorgsam erfolgen. Doch keine Sorge, ihr Pferd hilft Ihnen sogar dabei.

Aromatherapie fürs Pferd – sanfte und vielfältige Helfer

Die Aromatherapie wird bereits seit tausenden Jahren sowohl bei Menschen als auch bei Tieren angewandt. Ziel ist es, mit ätherischen Ölen die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers anzuregen. Ein Ersatz für moderne medizinische Methoden ist sie aber nicht, sondern sollte nur ergänzend eingesetzt werden.

Nüstern eines Pferdes. (Symbolbild)
Pferde sind sehr empfindliche Tiere und reagieren meist auch schnell auf Düfte.(Symbolbild) © Götz Schleser/Imago

Aromatherapie fürs Pferd – Wirkungsweise und Vorteile bestimmter Öle

Da Pferde sehr empfindliche Tiere sind und meist schnell auf äußere Reize reagieren, kann Aromatherapie bei richtiger Anwendung recht wirksam sein. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass nicht einfach irgendein ätherisches Öl verwendet wird. Denn jedes Öl hat eine ganz spezifische Wirkung.

Je nach verwendeter Pflanze kann das Öl unter anderem antibakterielle, antimykotische oder auch entzündungshemmende Eigenschaften haben. Einige ätherische Öle haben aber gleich mehrere Vorteile. So zum Beispiel Lavendel, das als vielseitigstes Öl bezeichnet wird und bei Pferden für folgende Zwecke genutzt werden kann:

Aromatherapie fürs Pferd – von Bergamotte bis Teebaumöl

Neben Lavendel gibt es noch eine Vielzahl an Ölen, die ebenfalls verwendet werden können. Hier eine Auswahl weiterer Öle und ihre Wirkungsweisen:

Aromatherapie fürs Pferd – doch welcher Duft ist der richtige?

Bei allen Ölen, die verwendet werden, sollte es sich ausschließlich um hochwertige und echte ätherische Öle* handeln, die vor Anwendung verdünnt werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Schleimhäute gereizt werden. Zum Verdünnen eignet sich ein Trägeröl, wie zum Beispiel Jojoba Öl. Wird es äußerlich angewendet, reichen ungefähr fünf bis sieben Tropfen des ätherischen Öls auf 20 Milliliter Basisöl. Aufgetragen werden kann es entweder rund um die Nüstern oder aber auch auf Stirn, Mähnenkamm und Solarplexus, also zwischen Brustbein und Bauchnabel.

Sind Sie sich noch unsicher, welches Öl das richtige ist, kann das Pferd helfen. Halten Sie dem Pferd eine kleine Menge von dem Öl hin und lassen es schnuppern. Ist es interessiert, dann ist es das richtige Öl. Wendet es sich allerdings ab, sollte es nicht verwendet werden.

Aromatherapie fürs Pferd – vielfältige Unterstützer, aber kein Ersatz für den Tierarzt

Auch wenn dem ein oder anderen Pferd mit Düften geholfen werden kann, ersetzt ihre Anwendung bei ernsthaften Krankheiten keines Falls den Tierarzt. Holen Sie sich auch, bevor Sie etwas ausprobieren, fachmännischen Rat und lassen sich von einem Experten in die Handhabung einweisen. Denn nur so ist sichergestellt, dass Ihr Pferd die Aromatherapie genießen kann und auch von ihr profitiert. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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