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Herzzerreißender Abschied: Haustiere besuchen todkranke Frau am Sterbebett

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Nach Wochen im Hospiz vermisst Jan Holman ihre geliebten Tiere schmerzlich. Ihr letzter Wunsch – sie noch einmal zu sehen und sich von ihnen zu verabschieden.

Backford (Großbritannien) – Es sind Bilder, die tief berühren, die das „Hospice of the Good Shepherd“ auf Facebook veröffentlicht hat. Dabei gehen nicht nur die Fotos ans Herz, sondern auch die Geschichte, die dahintersteckt.

Herzzerreißender Abschied: Haustiere besuchen todkranke Frau am Sterbebett

Jan Holman verbrachte bereits vier Wochen im Hospiz in Backford, in denen sie ihre beiden Cavalier King Charles Spaniels Monty und Rowley und ihr Pferd Bob, einen gescheckten Cob, verzweifelt vermisste. Um der 68-Jährigen ein letztes Wiedersehen mit ihrem geliebten Trio zu ermöglichen, setzte das Krankenhauspersonal die Vierbeiner auf die Besucherliste.

Frau liegt im Sterbebett und verabschiedet sich vom Fenster aus von ihrem Pferd, dass den Kopf zu ihr rein streckt.
Jan Holman verabschiedet sich vom Bett aus von ihrem geliebten Pferd Bob. © Facebook (Hospice of the Good Shepherd)

Herzzerreißender Abschied: Besuch des Pferdes überstieg alle Vorstellungen

„Wir hätten nie gedacht, dass wir unsere Hunde und auch Jans Pferd auf die Besucherliste setzen können“, berichtet Jans Ehemann gegenüber der britischen Boulevardzeitung „Daily Mail“. Zwar wussten beide, dass es möglich war, Hunde in das Hospiz zu bringen, aber dass sogar der Besuch eines Pferdes möglich wäre, übersteigt alle Vorstellungen: „Ich hätte nicht erwartet, dass sie mir jemals die Möglichkeit geben würden, Bob noch einmal zu sehen“, so die todkranke Jan Holman gegenüber der Zeitung. (Hund geht für Frauchen durchs Feuer – warum er jetzt eine Medaille erhält)

Herzzerreißender Abschied: „Er ist ein so wichtiger Teil meines Lebens“

Weil Jan zu dem Zeitpunkt des tierischen Besuchs* nicht mehr aufstehen konnte, rollten die Krankenschwestern ihr Bett an die Terrassentür. Dort traf sie auf ihren geliebten Bob, der von Mitarbeitern seines Heimatstalls in den Hof geführt wurde. Sobald sie ihn sah, begannen ihre Augen zu leuchten, Bob steckte seinen Kopf durch die Tür und schmiegte sich an sie. „Ich kann einfach nicht glauben, was die Mitarbeiter hier im Hospiz für mich getan haben. Bis vor ein paar Wochen bin ich noch jeden Tag auf Bob geritten. Er ist ein so wichtiger Teil meines Lebens und ich habe ihn so sehr vermisst.“ *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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