Glück im Unglück

Pferd bleibt beim Trinken im Spülsand stecken – Feuerwehr zieht Max raus

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Damit Pferd Max eine Abkühlung bekommt, lässt seine Reiterin ihn am Ufer eines Sees trinken. Doch der Sandboden ist tückisch und Max sinkt immer tiefer ein. 

Goch (Nordrhein-Westfalen) – Es ist ein frühsommerlicher Sonntag in Goch bei Kleve. Ein Tag, an dem viele ihre Seele baumeln lassen, das tun, was sie am liebsten tun und mal nicht an ihre Arbeit denken. Für die freiwillige Feuerwehr Goch ist das allerdings an diesem Sonntag nicht möglich. Die Retter in der Not werden gebraucht: Ein Pferd steckt am ehemaligen Baggersee im Spülsand fest.

Pferd bleibt beim Trinken im Spülsand stecken – Feuerwehr zieht Max raus

Max ist nicht das erste Pferd, das an dem ehemaligen Baggersee im Spülsand versinkt und gerettet werden muss.

Obwohl mehrere Warnschilder am Ufer des Sees auf die Gefahr durch den Spülsand hinweisen, lässt die Reiterin ihr Pferd aus dem See trinken. Pferd Max sinkt daraufhin immer tiefer ein und kann sich schlussendlich nicht mehr aus eigenen Kräften befreien. Bis zum Bauch steckt das dunkle Pferd tief in Sand und Wasser fest, wie das Video der freiwilligen Feuerwehr Goch auf Facebook zeigt. Ähnlich wie Max geht es auch diesem Pferd, das tief im Matsch versinkt und von der Feuerwehr gerettet wird.

Pferd bleibt beim Trinken im Spülsand stecken – und kommt mit Schrecken davon

Mit Löschschläuchen zieht ein Schlepper das Pferd vorsichtig nach oben. Auf sicherem Boden angekommen, entfernen die Feuerwehrleute die Schläuche. Lange dauert es nicht, bis Max wieder auf seinen Beinen steht. Wenn auch erschöpft, ist er zum Glück nur mit dem Schrecken davongekommen. Erfolgreich gerettet wurde auch dieses Pferd, das sich mit den Hinterbeinen in einem Weidetor eingeklemmt hat.

Pferd bleibt beim Trinken im Spülsand stecken – bereits der zweite Vorfall 

Ein Einsatz, der vielleicht bei so manch einem Feuerwehrmann ein Déjà-vu hervorgerufen hat. Denn für die freiwillige Feuerwehr Goch ist, das nicht der erste Vorfall dieser Art. Zuletzt sei im August 2020 ein Pferd an dem Ufer des Sees eingesunken. Auch damals ließ der Reiter das Pferd am Ufer trinken. Die Feuerwehrleute konnten aber auch dieses Pferd unversehrt aus dem Spülsand ziehen.

Rubriklistenbild: © Torsten Matenaers/Freiwillige Feuerwehr Goch/dpa