In Panik

Pferd als Geisterfahrer: Tier verursacht Verkehrschaos auf der Autobahn

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In Thüringen galoppiert ein Pferd panisch auf der Autobahn umher. Um den tierischen Geisterfahrer zu retten, beginnt für die Polizei ein Wettlauf gegen die Zeit.

Sättelstädt (Thüringen) – Bei der Radio-Durchsage „Achtung, Falschfahrer unterwegs!“ werden Autofahrer hellhörig. Allein bei dem Gedanken stellen sich bei den meisten die Nackenhaare auf. Was aber, wenn es sich bei dem Geisterfahrer auf der Autobahn um das eigene Pferd handelt? Der blanke Horror! Doch genau das ist einem Mann in Thüringen auf einem Ausritt passiert.

Pferd als Geisterfahrer: Tier verursacht Verkehrschaos auf der Autobahn

Eigentlich sollte es nur ein gemütlicher Wanderritt werden, den ein Mann mit seinem Pferd Huston und einigen Reiterfreunden unternimmt. In Laucha satteln sie ihre Vierbeiner und reiten los. Doch bei einer kurzen Verschnaufpause beginnt der Alptraum: Huston reißt sich los und galoppiert dem Besitzer davon. Drei Reiter machen sich sofort auf die Suche, können das Pferd aber nirgendwo finden. Ihre Befürchtung: Huston ist doch nicht etwa auf die nahegelegene A4 geflüchtet? Da erreicht die Polizei Thüringen auch schon der erste Notruf von der Autobahn.

Pferd Huston ist nicht im Anhänger unterwegs, sondern galoppiert panisch auf der Autobahn umher. (Symbolbild)

Pferd als Geisterfahrer: Vierbeiner galoppiert auf dem linken Fahrstreifen

Und tatsächlich: Mit dem Notruf bestätigen sich für den Pferdebesitzer seine schlimmsten Befürchtungen. Denn Huston galoppiert zwischen der Anschlussstelle Sättelstädt in Richtung Laucha auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn. Doch es kommt noch schlimmer: Obwohl die Autofahrer in sicherem Abstand hinter dem Pferd bleiben, ändert es plötzlich die Richtung – und galoppiert als vierbeiniger Geisterfahrer dem Verkehr panisch entgegen.

Pferd als Geisterfahrer: Polizei stoppt den gesamten Verkehr für die Rettung

Als die Autobahnpolizei Thüringen wenige Minuten nach dem ersten Notruf eintrifft, stoppt sie den gesamten Verkehr. Mit Erfolg: Auf Höhe der Anschlussstelle Sättelstädt gelingt es den Beamten schließlich, den Ausreißer einzufangen* und ihn an seinen überglücklichen Besitzer zu übergeben, der das Pferd von dort aus mit einem Anhänger wieder nach Hause transportiert. Ein Ausritt mit Schrecken, aber zum Glück ohne Folgen für Mensch und Tier! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Frank Sorge/Imago