Gefährlicher Ausritt

Pferd versinkt im Matsch – Feuerwehr startet dramatische Rettungsaktion

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Auf einem Ausritt bleibt ein Pferd plötzlich im Matsch stecken und droht immer tiefer zu versinken. Für die Feuerwehr beginnt eine dramatische Rettungsaktion.

Bad Salzuflen – Raus in die Natur, seinen Gedanken nachhängen, einfach mal die Seele baumeln lassen: Nichts entspannt mehr, als ein gemütlicher Ausritt auf dem Pferderücken. Doch für einen Reiter im nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen, Ortsteil Papenhausen, endet der Ausflug in einem Horror-Szenario. Auf einem Acker bleibt sein Hengst plötzlich im Matsch stecken – und droht mit jeder Minute tiefer in dem schlammigen Gefängnis zu versinken.

Pferd versinkt im Matsch – Feuerwehr startet dramatische Rettungsaktion

Der Notruf zur „Tierrettung groß“ geht über die Leitstelle in Lippe bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzuflen ein. Auch die Löschgruppe Retzen zur Straße „Düsternsiek“ macht sich sofort auf den Weg. Am Unfallort angekommen, bietet sich den Einsatzkräften ein alarmierendes Bild: Hilflos steckt das weiß-braune Pferd bereits bis zur Brust im Schlamm fest. Sofort ist klar: Aus eigener Kraft kann sich der Hengst unmöglich aus dem Sumpf befreien. Denn mit jeder Bewegung zieht ihn der Matsch weiter in die Tiefe des Ackers. Doch wie soll die Feuerwehr das Pferd retten, ohne selbst im Matsch stecken zu bleiben?

Als die Feuerwehr eintrifft, steckt das Pferd bereits bis zur Brust im Matsch fest.

Pferd versinkt im Matsch – Einsatzkräfte bauen Podest aus Brettern

Die Idee: Ein Podest aus Brettern und weiterem Material von den Feuerwehrfahrzeugen soll helfen, das Pferd aus dem tiefen Matsch zu bergen. Schnell beginnen die rund 30 Einsatzkräfte mit dem Aufbau um das Tier herum – und das möglichst behutsam, damit es sich nicht erschreckt und mit den Beinen strampelt. Zu ihrer Überraschung bleibt der Hengst in seiner misslichen Lage aber äußerst ruhig. So als würde er wissen, dass ihm die Feuerwehr nur helfen will.

Doch als die Feuerwehrleute eine Bandschlinge zur Rettung ansetzen wollen, geht plötzlich alles ganz schnell. Mit letzter Kraft gräbt sich das Pferd selbst an die Oberfläche und kann mit Hilfe der Einsatzkräfte* endlich aus dem Schlamm gezogen werden – dreckig, aber glücklicherweise unversehrt! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen