Ins Wasser gefallen

Feuerwehr rettet „See-Pferd“ – das Ende einer tierischen Poolparty

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Auf Feuerwehrleute warten im Dienst vielseitige Herausforderungen. So auch in Gera, denn dort musste ein Pferd aus einer misslichen Lage befreit werden.

Gera – Wenn Pferde ausreißen, geraten sie oft in gefährliche Situationen. So auch ein Pferd, das in einen Pool stürzt und damit einen Feuerwehr-Einsatz auslöst. Eine verzwickte Situation für alle Beteiligten, bei der schnell ein guter Plan her muss, um das Pferd aus seiner misslichen Lage zu retten.

Das Pferd im Pool wurde von einem Feuerwehrmann beruhigt.

Feuerwehr rettet „See-Pferd“ – das Ende einer tierischen Poolparty

Unter dem Stichwort „Technische Hilfeleistung – Tierrettung“ rückt die Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr Gera laut ihrer Facebook-Seite zum Einsatz aus. Am entsprechenden Einsatzort angekommen, staunen sie nicht schlecht über das, was sie sehen. Ein Pferd ist in einen Pool gestürzt und steht in dem 1,6 Meter tiefen Wasser. Allem Anschein nach ist das Tier auf die Abdeckplane getreten und dann eingebrochen. (Tierretterin kämpft um Pferdeleben – Videos rühren Netz zu Tränen)

Feuerwehr rettet „See-Pferd“ – glimpfliches Ende dank gutem Plan

Um das Pferd schnell und schonend zu retten, müssen die Feuerwehrleute viel Geschick beweisen. Dafür pumpen sie zunächst das Wasser aus dem Schwimmbecken. Ein Feuerwehrmann im Trockenanzug steigt ins kalte Wasser, um das Pferd zu beruhigen und zu sichern. Kaum steht es im Trockenen, legen die Helfer dem Tier Decken und Planen über, um es zu wärmen. Aus mehreren Paletten wird dann eine Art Treppe gebaut, über die das Pferd mit zusätzlicher Hilfe von Leinen und Schläuchen aus dem Pool* befreit werden kann. Über den glücklichen Ausgang des Einsatzes und den dankbaren Patienten freuen sich die Feuerwehrleute sehr. „Wir lieben unseren Job und sind stolz und glücklich, auch solch ungewöhnliche Aufgaben lösen zu dürfen“, so die Feuerwehr Gera auf ihrer Facebook Seite *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Facebook (Feuerwehr Gera)