So ein Mist

Pferd steckt im Misthaufen fest: Feuerwehr befreit den vierbeinigen Rentner

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Trakehner-Wallach Maranello büxt aus und rennt hinter einen Misthaufen. Doch die tiefe Jauche wird zur Falle. Schnell steckt er fest und kann sich nicht mehr befreien.

Hochneukirch – Wer sein Pferd davonlaufen sieht und dann auch noch geradewegs auf eine Gefahr hinzu, weiß, wie sich Ohnmachtsgefühle anfühlen. Schließlich bleibt einem oft nichts mehr anderes übrig, als zuzusehen und den Dingen ihren Lauf zu lassen. Wie gut, dass viele Pferde aber schnell und wohlbehalten wieder eingefangen werden können. Doch manchmal verlaufen Situationen leider auch dramatischer ab.

Pferd steckt im Misthaufen fest: Feuerwehr befreit den vierbeinigen Rentner

Dramatisch verläuft es auch bei Ausreißer Maranello. Einem 25-jährigen Trakehner-Wallach, der ein „liebes und treues Tier ist“ und wegen seines hohen Alters mittlerweile die Rente genießt, berichtet die Besitzerin gegenüber „RP online“. Als sie Maranello geradewegs auf den Misthaufen zulaufen sieht, ist sie auf dem Hof mit einer Schubkarre unterwegs. Von weitem muss sie zusehen, wie ihr geliebter Vierbeiner plötzlich hinter dem Misthaufen verschwindet.

Mit einer Drehleiter befreit die Feuerwehr den vierbeinigen Rentner Maranello aus dem Mist.

Pferd steckt im Misthaufen fest – und versucht sich panisch zu befreien

So schnell wie möglich, läuft sie zu der eineinhalb Meter tiefen Mistgrube und sieht nur noch ihr festliegendes Pferd, wie es sich völlig panisch versucht aus der Jauche zu befreien. Im Schockzustand ruft sie den Hofbesitzer. Doch schnell war klar: Wir brauchen dringend Hilfe.

Ihr Hilferuf erreicht daraufhin den ansässigen Tierarzt sowie die nahegelegene Feuerwehr und Großtierrettung. Doch bevor die Rettungskräfte loslegen können, muss der verängstigte und panische Maranello vom Tierarzt durch eine Spritze beruhigt werden. Zu groß ist die Gefahr, dass der panische Wallach die Rettungskräfte oder womöglich noch sich selbst verletzt.

Pferd steckt im Misthaufen fest – doch übersteht die Strapazen unverletzt

Als Maranello zur Ruhe kommt, kann die Rettungsaktion beginnen. Die Feuerwehr der Stadt Jüchen startet ihren Dienst und legt Maranello ein extra angeliefertes Pferdegeschirr um. Mit Gurten befestigen sie es an einer Drehleiter, die es schließlich schafft, das Pferd aus der tiefen Senke zu heben*. Endlich steht Maranello wieder auf seinen eigenen Beinen und kann in seine Box geführt werden. Das „liebe und treue“ Pferd hat die Strapazen zum Glück gut überstanden und „sei unverletzt“, berichtet seine Besitzerin. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Facebook (Feuerwehr Stadt Jüchen)