Amerikanischer Humor

Mit Pferd in den Schul-Flur: „Das wäre doch lustig“ – nach Streich folgt Suspendierung

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Ein Highschool-Absolvent aus Virginia reitet mit seinem Pferd in ein Schul-Gebäude. Dafür wird er von seinen Mitschülern extrem gefeiert. Das Video sorgt für jede Menge Lacher.

Gloucester (Virginia) – Was hat er sich nur dabei gedacht? Jugendliche kommen nun mal auf skurrile Ideen, nur weil sie diese witzig finden. Im Falle von Austin McGill ist es ein tierischer Streich, bei dem zum Glück alles gut ging. Er ritt nämlich mit seinem 27-jährigen Pferd Sonny einfach in die Gloucester High School und schlenderte im Schritt-Tempo gemächlich durch den Flur.

Gegenüber der „WYDaily“ sagte der 18-jährige: „Ich saß mit meinen Freunden in der Klasse und wir alberten so rum und ich sagte: ‚Für einen Abschlussstreich wäre es witzig, wenn ich ein Pferd mitbringen würde‘, und sie meinten nur: ‚Ja, das wäre doch lustig‘, und ich sagte: ‚Okay, dann mach ich es‘“. (Polizei stoppt Pferde-Transport – das Ende einer Horrorfahrt)

Austin will einen Streich spielen und reitet auf seinem Pferd durch das Schul-Gebäude.

Mit Pferd in den Schul-Flur: „Das wäre doch lustig“ – nach Streich folgt Suspendierung

Also passt der Junge den richtigen Zeitpunkt ab: Er wählt einen Tag, an dem in der Schule nicht viel los ist. Morgens sattelt er sein Pferd und macht sich auf den Weg. Eigentlich möchte Austin nur bis kurz vor das Schulgebäude reiten und anschließend wieder umdrehen. Aber dann öffnet ihm ein Freund die Tür und der junge Cowboy reitet auf Sonny entspannt in den Flur. „Ich ritt ein paar Schritte und schaute dabei immer auf den Boden. Ich wollte nicht ausrutschen. Außerdem habe ich meinen Freunden gesagt, dass sie ihre Stimmen senken sollen, denn Sonny ist ein lebendes Tier, das im Grunde tun kann, was es möchte“. (Pferd führt TikTok-Tanz auf: Lustiges Video erobert Internet im Sturm)

Mit Pferd in den Schul-Flur: Austin McGill reitet schon sein Leben lang

Mit seinem Aufritt verursacht er eine Menge Trubel. Immer mehr Mitschüler werden auf das ungewöhnliche Gespann aufmerksam und wollen ein Selfie ergattern. „Alle Schüler fanden es witzig“, sagt McGill. „Und auch Sonny, hat es geliebt, er wurde die ganze Zeit gestreichelt und hat dabei seinen Kopf an jedem gerieben“. Ein Lehrer jedoch findet die tierische Aktion überhaupt nicht zum Lachen. Da weiß der junge Reiter, dass es Zeit ist ganz schnell zu verschwinden. Übrigens: Für diesen Streich wurde Austin McGill von der Schulleitung für 10 Tage suspendiert. Ob sich das Ganze rentiert hat? McGill sagt dazu: „99 Prozent der Leute fanden es toll, ich hätte daran nichts geändert“.

Die User im Internet stellen sich komplett auf die Seite des Schülers und kommentieren: „10 Tage sind doch ein bisschen viel, oder? Bekommen Schüler für Schlägereien nicht weniger?“, andere sagen: „Okay, eine Strafe ist gerechtfertigt, aber wohl eher ein Klaps auf die Hand, als eine Suspendierung oder gar einen Schulverweis“. Einige erklären, sie haben die Schulleitung mit E-Mails bombardiert, damit diese die Suspendierung zurücknimmt. Die hat sich jedoch laut „13NewsNow“ noch nicht öffentlich dazu geäußert. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Facebook (Melissa Warden McGill)