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Pferd stürzt in Erdloch: Feuerwehr rettet das Tier aus zwei Metern Tiefe

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Ein gemütlicher Spaziergang wird einem Pferd zum Verhängnis. Plötzlich stürzt es in ein tiefes Erdloch. Eine Rettungsaktion mit vereinten Kräften beginnt.

Alsdorf – Mit dem Pferd einfach mal zu Fuß die Natur genießen und bei einem Spaziergang alle Sorgen vergessen. Das ist für viele Reiter und Pferde immer mal wieder eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Für eine Pferdebesitzerin in Alsdorf nimmt ein entspannter Spaziergang aber eine 180 Grad Wendung und endet mit einem tief sitzenden Schock. Ihr Pferd stürzt im Wald plötzlich in ein zwei Meter tiefes Loch und kommt von alleine nicht mehr heraus.

Pferd stürzt in Erdloch: Feuerwehr rettet das Tier aus zwei Metern Tiefe

Die regionale Leitstelle alarmiert die Feuerwehr Alsdorf zur „Hilfeleistung Tier“. Alles, was die Feuerwehrleute wissen: Ein Pferd ist verunglückt und steckt in einem Erdloch fest. Mit einem Löschfahrzeug und einem Rüstwagen rücken sie aus. Was sie bis dahin aber noch nicht wissen: Ein Landwirt und mehrere Helfer hatten zuvor schon versucht, das Pferd mit einem Traktor samt Bandschlingen aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Ein Pferd steckt in einem Erdloch fest und trägt ein Hebegeschirr.
Mit einem aufwendig angelegten Hebegeschirr wird das Pferd aus dem Erdloch befreit. © Facebook (Feuerwehr Alsdorf)

Pferd stürzt in Erdloch: Tierarzt und Spezialist für Großtierrettung müssen helfen

Der Einsatz scheint komplizierter zu werden als gedacht – und der Einsatzleiter entscheidet sich dazu einen Tierarzt und einen Berater für Großtierrettungen zu Hilfe zu holen. Vor allem die enge Grube macht den Rettungskräften zu schaffen. So gut es möglich ist, untersucht der Tierarzt das Pferd zunächst auf Verletzungen. Dann beginnen die Bergungsvorbereitungen. Irgendwie muss dem Tier ein Hebegeschirr angelegt werden, um es herauszuziehen. Aber auch das ist alles andere als leicht. Erst mit vereinten Kräften gelingt es den Rettern, die Gurte so anzulegen, dass das Pferd mit dem Traktor aus dem Erdloch befreit werden kann.

Alle Helfer, die über zwei Stunden für die Rettungsaktion* gebraucht haben, sind erleichtert. Und natürlich auch die Besitzerin, die überglücklich ihr Pferd zurück in den Stall bringt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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