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Pferde-Krankheiten verstehen: Symptome und Behandlung

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Eine Tierärztin hört ein Pferd ab (Symboldbild)
Eine Tierärztin hört ein Pferd ab (Symboldbild) © Frank Sorge/IMAGO

Pferde lassen sich viele Krankheiten erst spät anmerken, denn sie wollen keine Beutegreifer auf ihre Schwäche aufmerksam machen. Daher ist es wichtig, Anzeichen für Erkrankungen zu erkennen.

Warendorf – Bei richtiger Haltung, liebevoller Pflege und sorgfältigem Training zeigen sich Pferde als robuste Haustiere, die nur selten an Krankheiten leiden. Trotzdem gibt es einige Symptome und Beschwerden, die bei den Vierbeinern besonders häufig auftreten. Diese „Klassiker“ sollte jeder kennen, der mit den Tieren umgeht und der an deren Pflege und Versorgung beteiligt ist.

Krankheiten der Pferde: Das Lahmen

Pferdebesitzer tragen eine große Verantwortung in Bezug auf die Pferde-Gesundheit. Unter den Krankheiten, an denen Pferde oft leiden, treten insbesondere solche auf, bei denen Lahmen das am stärksten sichtbare Symptom ist. Die Lahmheit ist ein Zeichen für Schmerzen bei der Bewegung der Gliedmaße, daher ist der gewohnte Bewegungsablauf gestört.

Lahmen zeigt sich in unterschiedlichen Ausprägungen:

Ob es erforderlich ist, den Tierarzt sofort zu rufen, einen Termin in den nächsten Tagen zu vereinbaren oder erst einmal abzuwarten und das Pferd ruhen zu lassen, hängt vom Grad der Lahmheit und von der vermuteten Ursache ab.

Pferde-Krankheiten: Arten des Lahmens

Neben der Stärke der Lahmheit gibt auch die Art des Lahmens ersten Aufschluss über die möglichen Krankheiten, die die Beschwerden verursachen.

Pferde-Krankheiten: Arthrose, Hufrehe und Mauke

Typische Krankheiten, die Pferde lahmen lassen, sind Arthrose, Hufrehe und Mauke. Diese erkennen Pfleger, Reiter und Besitzer an spezifischen Symptomen.

Pferde-Krankheiten: Koliken

Koliken sind Bauchschmerzen beim Pferd. Diese entstehen unter anderem durch ungewohntes oder verdorbenes Futter sowie Stress. Krankheiten am Verdauungstrakt der Pferde sind lebensbedrohlich. Zeigt ein Tier Unruhe, Schweißausbrüche in der Box, schaut es zu seinem Bauch, tritt dagegen oder wälzt sich oft, ist sofort ein Tierarzt zu rufen. Bis dieser eintrifft, hilft das Führen, schwere Komplikationen wie Darmverschlingungen zu vermeiden.

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