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Tränken im Winter: So nimmt Ihr Pferd genügend Wasser auf

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Von: Lara-Sabrina Kiehl

Durch Frost kann die Wasserversorgung von Pferden umständlich werden. Mühen sollten aber nicht gescheut werden, denn vor allem im Winter ist Wasser sehr wichtig.

München – An heißen Sommertagen ist viel trinken besonders ratsam. Sowohl für Mensch als auch Tier. Für Pferde gilt das aber auch an kalten Wintertagen. Denn gerade bei tiefen Temperaturen laufen Pferde schnell Gefahr zu dehydrieren, weil sie nicht genügend Wasser aufnehmen. Ein paar Tricks können helfen, damit Ihr Pferd auch im Winter genügend trinkt.

Tränken im Winter: So nimmt Ihr Pferd genügend Wasser auf

Dass Pferde im Winter schneller dehydrieren können als im Sommer, klingt erstmal paradox. Die vielfältigen Gründe sprechen aber für sich. Einer davon ist, dass die Tiere kein Gras fressen, welches im Sommer ein effektiver Flüssigkeitslieferant ist. Zum anderen wird im Winter viel trockenes Futter wie Heu verfüttert. Kommt eine geringe Wasserversorgung hinzu, kann sich der trockene Nahrungsbrei im Verdauungstrakt festsetzen und Koliken verursachen. Ein weiterer Grund dafür, dass Pferde im Winter vermehrt zur Dehydrierung neigen, ist kaltes Wasser. Denn wie bereits wissenschaftlich bewiesen, bevorzugen Pferde lauwarmes bis warmes Wasser.

Pferd trinkt aus einem Wasserbehälter. (Symbolbild)
Auch im Winter ist eine ausreichende Wasserversorgung von Pferden wichtig. (Symbolbild) © Frank Sorge/Imago

Tränken im Winter: Daran lässt sich eine Dehydrierung erkennen

Um zu prüfen, ob das eigene Pferd ausreichend mit Wasser versorgt ist, kann eine Hautfalte helfen. Dazu reicht es ein Stück Haut zwischen Daumen und Zeigefinger zu klemmen und wieder loszulassen. Verschwindet die Hautfalte schnell wieder und ebnet sich, kann davon ausgegangen werden, dass das Pferd über genügend Flüssigkeit im Organismus verfügt. Bleibt die genommene Hautfalte aber länger bestehen und verschwindet nur langsam, deutet das auf eine Dehydrierung hin. Ein weiteres Anzeichen für einen Flüssigkeitsmangel können auch eingesunkene Augen und Müdigkeit sein. Allerdings treten alle genannten Symptome erst auf, wenn das Tier bereits viel Flüssigkeit verloren hat.

Tränken im Winter: Diese Tricks können helfen

Auch nach dem Reiten ist aus einem ganz bestimmten Grund auf eine ausreichende Wasserversorgung des Pferdes zu achten: Nach dem Schwitzen ist bei Pferden das Durstgefühl nicht so stark ausgeprägt wie beim Menschen. Denn Pferde schwitzen wesentlich schneller Natrium aus. Die Natrium-Konzentration bleibt deswegen im Blut stabil.

Mit folgenden Tricks können Pferde zum Trinken animiert und bei der Wasseraufnahme unterstützt werden:

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