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Bären-Begegnung im Wald – Radfahrer treffen Wildtier nahe deutscher Grenze

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Von: Sina Lück

Bei ihrer Tour haben Radfahrer einen Bären im Wald gesichtet. Dies ist bereits die zweite Begegnung innerhalb kurzer Zeit nahe der deutschen Grenze.

Eine echte Bären-Begegnung im Wald – Allein bei der Vorstellung rutscht den meisten Menschen sprichwörtlich schon das „Herz in die Hose“. Denn ein Aufeinandertreffen mit einem so großen Wildtier in der Natur wünscht sich vermutlich (fast) keiner. Doch genau das ist drei Radfahrern nahe der deutschen Grenze passiert.

Radfahrer haben im Wald einen Bären gesichtet.
Radfahrer haben im Wald einen Bären gesichtet. (Symbolbild) © imagebroker/Imago

Bären-Begegnung im Wald – Radfahrer treffen Wildtier nahe deutscher Grenze

Die drei Radfahrer waren in einem Waldgebiet unterwegs, als sie auf den Bären trafen. Wie das Land Tirol mitteilt, sei aber niemand verletzt worden. Den offiziellen Angaben zufolge soll sich das Wildtier auf dem Forstweg „Bärenbad“ bei Langkampfen im Tiroler Bezirk Kufstein aufgehalten haben. Das Gebiet liegt rund zehn Kilometer südwestlich der Gemeinde Kiefersfelden im Landkreis Rosenheim an der österreichischen Grenze. Eine Familie aus Kalifornien bemerkt dagegen nicht, dass bei ihnen Bären im Keller überwintern.

Das Kuriose: Bereits im Juni hatte eine Wildkamera in der Region einen Bären aufgezeichnet. Als dort kurz darauf ein Schaf gerissen wurde, konnte man tatsächlich einen Bären genetisch als Angreifer identifizieren. Das bestätigte das Land Tirol erst vor einigen Tagen. In den Wäldern von Wyoming hat ein Schwarzbär mächtig Spaß mit einer GoPro-Kamera.

Bären-Begegnung im Wald – durch Reden oder Singen bemerkbar machen

Eine unerwartete Begegnung mit einem Bären in der Natur kann zwar furchteinflößend sein. Trotzdem gilt: Unbedingt ruhig und gelassen bleiben. Vor allem in Gebieten, in denen es die Wildtiere möglicherweise gibt, sollten Wanderer auf den Wegen bleiben. Bei Unsicherheit hilft es außerdem, sich durch Reden oder Singen bemerkbar zu machen. Wer tatsächlich auf einen Bären trifft, sollte stehen bleiben und das Tier durch Reden und Bewegen der Arme auf sich aufmerksam machen.

Die Tiroler Behörden raten weiterhin: „Rennen Sie nicht weg und versuchen Sie nicht, sich ihm zu nähern. Versuchen Sie keine drohenden Gesten und unkontrollierten Bewegungen zu machen. Bewerfen Sie den Bären auch nicht mit Gegenständen. Verzichten Sie auf den Bärenschnappschuss, ziehen Sie sich besser langsam zurück.“

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