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Eichhörnchen steckt fest – Spuren am Fenster zeugen von Überlebenskampf

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Von: Nina Marie Jarosch

Ein Eichhörnchen klettert durch ein gekipptes Fenster und bleibt stecken. Das Tier droht zu ersticken, doch dann hilft ihm die Feuerwehr in letzter Sekunde aus der Klemme.

Wiesbaden – Gekippte Fenster können vor allem für Katzen zur tödlichen Falle werden, aber auch für kleinere Tiere. Denn genau das ist einem Eichhörnchen in Wiesbaden passiert, das sich offenbar über den Fensterspalt Zugang ins Innere eines Wohnhauses verschaffen wollte. Leider mit fatalen Folgen.

Ein Eichhörnchen steck am Hals in einem gekippten Fenster fest.
Die Spuren am Fenster zeigen deutlich, wie sehr das Eichhörnchen versucht hat, sich zu befreien. © Facebook (Feuerwehr Wiesbaden)

Eichhörnchen steckt fest – Spuren am Fenster zeugen von Überlebenskampf

Wie die Feuerwehr Wiesbaden auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, musste sie am Dienstag einen putzigen Nager aus einer ziemlich misslichen Lage befreien. Bei einer Erkundungstour hat das neugierige Eichhörnchen offenbar das gekippte Fenster entdeckt und beschlossen, sich mal ein wenig im Haus umzusehen. Ob es gehofft hat, darin etwas Essbares zu finden, ist nicht bekannt. Es klettert hinein, rutscht ab und steckt am Hals fest. Es droht zu ersticken und versucht sich verzweifelt zu befreien, wie man an den verschmierten Pfotenspuren auf dem Fenster deutlich erkennen kann. Ein anderes Eichhörnchen steckt mit dem Kopf in einem Gully fest und muss befreit werden.

Eichhörnchen steckt fest – Feuerwehr eilt zur Hilfe

Zum Glück bemerken die Bewohner der Wohnung den pelzigen Gast, der in ihrem Fenster klemmt und erkennen sofort, dass dieser dringend Hilfe braucht. Sie alarmieren die Feuerwehr Wiesbaden, die daraufhin ausrückt und schnell mit einem Hilfeleistungs-Löschfahrzeug vor Ort ist. Dieses Eichhörnchen wird als Dieb von Schokoriegeln entlarvt.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Mithilfe einer Schiebeleiter und feinfühligen Fingern können die Feuerwehrleute den unglückseligen Nager schließlich unverletzt aus seiner lebensbedrohlichen Lage befreien. „Herr Eichhorn“, wie er von seinen Rettern getauft wird, hat dann ohne sich zu bedanken ganz schnell das Weite gesucht und wird gekippten Fenstern in Zukunft wohl hoffentlich fern bleiben. Und auch ein Waschbär befindet sich in einer hilflosen Lage* und muss von der Feuerwehr gerettet werden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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